Topdirigent Nelsons Schostakowitsch - DER SPIEGEL
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Topdirigent Nelsons Alles klar in Boston

Dass Dmitrij Schostakowitsch unter Stalin zu leiden hatte, tat der Qualität seiner Werke keinen Abbruch. Der Dirigent Andris Nelsons begann jetzt einen Zyklus mit Schostakowitschs Musik aus dieser Zeit - der Start raubt einem den Atem.
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Die Berliner Philharmoniker riefen ihn dann doch nicht an, aber Andris Nelsons gefällt es auf seinem derzeitigen Chef-Posten in Boston sehr gut. Immerhin gelten die dortigen Philharmoniker als eines der fünf besten Orchester der USA.

Foto: © Brian Snyder / Reuters
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In der Symphony Hall in Boston fühlt sich Orchester-Chef Andris Nelsons fast wie zu Hause. Seinen Vertrag hat er jüngst bis 2022 verlängert.

Foto: AP/ Boston Symphony Orchestra
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Der lettische Dirigent Andris Nelsons, Schüler seines großen Kollegen Mariss Jansons, dirigierte mit 24 Jahren in Riga an der lettischen Nationaloper seinen ersten "Ring des Nibelungen". In Bayreuth debütierte er 2010 erfolgreich mit dem "Lohengrin".

Foto: Marco Borggreve/ DG
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Das erste Werk, das sich die Bostoner im Rahmen ihres Schostakowitsch-Zyklus vornehmen, ist die 10. Symphonie, die 1953 kurz nach Stalins Tod uraufgeführt wurde. Am Pult stand damals der geniale Jewgenij Mrawinsky.

Foto: Marco Borggreve/ DG
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Auch bei einer Mahler-Symponie - hier dirigiert er die 6. - fühlt sich Andris Nelsons in seinem Element. Seine Interpretation der 5. Symphonie mit dem diesjährigen Lucerne Festival Orchestra begeisterte gerade in der Schweiz - also keine bad vibes nach der Nicht-Berufung zum Festival-Chef.

Foto: Hiroyuki Ito / Getty Images
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