Tornado-Fliegerhorst in Jagel - DER SPIEGEL
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Aufklärer aus Jagel Der Späh-Tornado

Im Eiltempo bereiten die deutschen "Tornado"-Piloten ihren Syrien-Einsatz vor, bereits nächste Woche sollen die ersten Jets starten. Ihr Kommandeur spricht von einer gefährlichen Mission - Grund zur Sorge sieht er nicht.
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Im Eiltempo bereiten die deutschen "Tornado"-Piloten ihren Syrien-Einsatz vor, bereits nächste Woche sollen die ersten Jets vom Fliegerhorst in Jagel in Richtung Türkei starten.

Foto: Carsten Rehder/ dpa
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Journalisten lassen sich auf dem Flugfeld in Jagel die technischen Besonderheiten des "Recce Tornado" erklären, der in Syrien als Aufklärer eingesetzt werden soll.

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Unter dem Bauch der Jets hängt ein rund zwei Meter langer grauer Kasten; die dort eingebauten Foto- und Infrarotkameras liefern in Echtzeit gestochen scharfe Bilder - Unterstützung für die internationalen Koalition gegen den IS.

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Die Kampfflugzeuge vom Typ "Tornado" sind alt - aber zuverlässig, sagen die Piloten vom Taktischen Luftwaffengeschwader 51 "Immelmann".

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Ein "Tornado" startet in Jagel zu einem Übungsflug. Ab Januar sollen sechs der Aufklärer einsatzbereit sein; gesteuert vom Befehlsstand der Anti-IS-Koalition in Katar werden sie mehrmals täglich zu Spähaufträgen abheben.

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Die Piloten Alexander S. (links) und Nils G. werden in Syrien im Einsatz sein. Beides erfahrene Piloten, die ihre Mission pragmatisch sehen: "Für die deutsche Außenpolitik war es wichtig, Militärjets als Zeichen der Solidarität zu schicken."

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"Tornado" im Kurvenflug über dem Fliegerhorst. Details ihres Einsatzes kennen die Piloten nicht. Kommandeur Michael Krah vermutet, dass die Jets jeweils für eine Stunde einen bestimmten Korridor über IS-Gebiet in Syrien abfliegen.

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Der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51, Michael Krah. Natürlich sei der Einsatz gefährlich, sagt er, gleichwohl müsse man sich "keine übertriebenen Sorgen" machen.

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