"Torpedo Junction": Museum unter Wasser - DER SPIEGEL
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"Torpedo Junction" Museum unter Wasser

Vor der US-Ostküste lauerte 1942 eine tödliche Gefahr: Deutsche U-Boote schossen vor Cape Hatteras ungehindert Frachter auf den Meeresgrund. Jetzt soll das Schlachtfeld zum Unterwasser-Museum werden - und an ein fast vergessenes Kapitel der Kriegsgeschichte erinnern.
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Tauchgang in die Vergangenheit: Im "Monitor National Marine Sanctuary" vor der US-Ostküste liegen zahlreiche Wracks - darunter auch Schiffe, die von deutschen U-Booten im Zweiten Weltkrieg versenkt wurden.

Foto: NOAA
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Taucheinsatz: Am Cape Hatteras herrscht inzwischen reger Betrieb. Die US-Wetter- und Ozeanbehörde NOAA will die Gewässer um das Kap jetzt zu einem Unterwasser-Museum machen.

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U-85: Die Deckskanone ragt noch heute steil nach oben. Das U-Boot wurde am 14. April 1942 von dem Zerstörer "USS Roper" versenkt.

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Reste von U-85: Keines der rund 40 Besatzungsmitglieder überlebte den Kampf mit der "USS Roper".

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Wrack von U-85: Es ist eines von vielen, das in den gefährlichen Gewässern um Cape Hatteras auf dem Meeresgrund liegt.

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U-352: Das Boot wurde am 9. Mai 1942 vom amerikanischen Geleitzerstörer "USS Icarus" versenkt und liegt ebenfalls im "Monitor National Marine Sanctuary".

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U-701: Am 7. Juli 1942 tauchte das Boot vor Cape Hatteras auf, wurde von einem US-Bomber überrascht und versenkt. 17 Mann schafften es aus dem Boot heraus, aber nur sieben konnten nach zwei Tagen auf See noch gerettet werden.

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U-701: Das Wrack gilt als vorzüglich erhalten. Es wurde 1989 entdeckt, und seine Position wurde jahrelang erfolgreich geheim gehalten. Erst vor kurzem wurden die Koordinaten öffentlich bekannt, so dass das Wrack bei einer Tiefe von weniger als 40 Metern auch von Sporttauchern besucht werden kann - was allerdings auch Sorgen vor Plünderungen weckt.

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U-701: Vor seinem Ende hatte das U-Boot neun Schiffe versenkt und vier beschädigt. Auf der letzten Feindfahrt von U-701 fiel ihm die "SS William Rockefeller", damals einer der größten Tanker der Welt, zum Opfer.

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Hampton National Cemetery: Auf dem Soldatenfriedhog liegen die 29 Besatzungsmitglieder von U-85, die von den Amerikanern geborgen wurden.

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