Fahrbericht Toyota Prius Sparangebot
Von vorne ist die Welt noch in Ordnung: Toyota hat sich beim Design des Prius, sagen wir mal, weit vorgewagt. Aus dieser Perspektive sieht der Wagen noch am wenigsten gewöhnungsbedürftig aus.
Das ziemlich verschachtelte Heck des Wagens. Die geteilte Scheibe mit integriertem Spoiler erweist sich im Alltag auch nicht als Geniestreich: Der obere Teil lässt sich noch mit dem Heckscheibenwischer reinigen. Der untere, der einen nicht unerheblichen Teil des Sichtfelds ausmacht, leider nicht.
Diese Dachlinie ist längst das Markenzeichen des Toyota Prius. Durch Feintuning hat der japanische Hersteller beim aktuellen Modell den cw-Wert nochmals drücken können - auf 0,24.
Im Prius lässt sich das Smartphone in dieser Ladeschale in der Mittelkonsole aufladen. Allerdings nur, wenn das Handy über den Qi-Standard verfügt.
Das Interieur ist im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich aufgewertet.
Das Cockpit ist zentral angeordnet und überwiegend animiert - auf das typische Mäusekino mit teils etwas schrulligen Anzeigen wollte Toyota dann aber offenkundig nicht ganz verzichten.
Bei deutschen Herstellern sind die Lüfterdüsen oft kleine Kunstwerke, deren Design vermutlich ganze Heerscharen von Ingenieuren und Designern bindet. Beim Prius darf man sich schon über den Schriftzug im Griff freuen. Der Hersteller hat die Energie anderweitig investiert.
Auf dem animierten Cockpit lassen sich allerhand Grafiken anzeigen.
Das Schaltknüppelchen im Prius ist und bleibt gewöhnungsbedürftig.
Bis auf die teils etwas wahllos verstreuten Bedienknöpfe ist das Interieur aufgeräumt und übersichtlich.