Tragische Anfänge eines Komikers - DER SPIEGEL
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Komiker Loriot Hunde sind die besseren Menschen

Loriot gehörte zu den beliebtesten Deutschen - doch das war nicht immer so. Eine Cartoon-Serie für den "Stern" sorgte für wütende Proteste in ganz Deutschland - und ein Zerwürfnis mit dem Magazin-Chef. Erst ein Nashorn rettete den Ruf des grandiosen Komikers.
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Erfolgsduo: Loriot und seine langjährige Sketch- und Filmpartnerin Evelyn Hamann 1989 auf dem berühmten Gründerzeitsofa. Schauspielerin Hamann war 2007 an Krebs gestorben.

Foto: DB Ruddies/ dpa
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Bei der Arbeit: Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, oder kurz Vicco von Bülow - wie Loriot mit bürgerlichem Namen hieß - war bekannt für seine humorvollen Zeichnungen von Menschen, die aneinander vorbeireden. Häufig...

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...verspottete er in seinen Karikaturen den Irrsinn des deutschen Spießertums - nicht immer zu Freuden der Leser. Nach nur sieben Folgen wurde der Cartoon eingestellt, die Leserreaktionen waren zu heftig und dem Henri-Nannen-Verlag das Risiko zu groß.

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Ehepaar Bülow: Loriot mit seiner Gattin Rose-Marie, genannt Romi, 1970 in seinem Arbeitszimmer. Nach ihrer Hochzeit 1951 wohnten die Zwei zunächst in einer bescheidenen Einzimmerwohnung in Hamburg. Zuletzt lebte das Paar, das zwei Töchter hat, in Ammerland am Starnberger See.

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Künstlerische Freiheit: 1976 illustrierte Loriot das Titelbild des SPIEGEL und machte sich zur Bundestagswahl über den "Wahl-Krampf um ein Wort" - gemeint war das Wort "Freiheit" - lustig: Mit dem Slogan "Freiheit statt Sozialismus" hatte die CDU in jenem Wahljahr der regierenden sozial-liberalen Koalition mit Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) den Kampf angesagt.

Foto: DER SPIEGEL
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