Trampender Roboter Hitchbot unterwegs
Der Hitchbot am 17. Juli in Marblehead im US-Bundesstaat Massachusetts. Der Roboter, der auf menschliche Hilfe beim Trampen angewiesen ist, reiste seit zwei Wochen durch die USA.
In Philadelphia fand die Reise nun ein abruptes Ende. Unbekannte zerstörten den Roboter. Hier ist er noch gesund und munter am 24. Juli in Boston zu sehen. Er war zu einem Baseballspiel der Red Sox mitgenommen worden.
Bevor es in Philadelphia ein schlimmes Ende mit ihm nahm, war der Hitchbot ordentlich rumgekommen. Im Februar posierte er vor dem Reichstagsgebäude in Berlin.
Das Abenteuer begann im Juli 2014. Seine erste Reise unternahm der Hitchbot in seiner Heimat Kanada.
Anschnallen, bitte! Hitchbot schaffte es in Kanada mehr oder weniger selbstständig von Halifax an der Ostküste nach Victoria an der Westküste. Autofahrer mussten den knapp acht Kilogramm schweren Roboter ins Fahrzeug heben und mitnehmen. Aufladen an der Steckdose war lebenswichtig.
Der Hitchbot 2014 mit seinen Erfindern: Hinter seinen Trips steht ein Forschungsprojekt der Wissenschaftler Frauke Zeller und David Harris Smith.
Ein kommunikativer Kerl: Per Kamera und Mikrofon konnte der Hitchbot Sprache und Bewegungen erkennen, mit einem Mikrofon konnte er auch selbst sprechen. Für seine Tour durch Deutschland lernte er auch deutsch.
Hitchbot am Strand in Ontario: Mit seinem Körper aus einer Kuchenhaube, einem Bierfass und Schwimmnudeln war er so groß wie ein sechsjähriges Kind.