Trauermarsch in Paris - DER SPIEGEL
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Trauermarsch in Paris "Wir sind im Kriegszustand"

Hundertausende Menschen sind nach Paris gekommen, um in einem Trauermarsch durch die Stadt der Opfer der Terroranschläge zu gedenken - gemeinsam mit Staatspräsident Hollande und zahlreichen Staats- und Regierungschefs.
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Französische Flaggen und "Vive la France": Das Land demonstrierte mit einem gewaltigen Trauermarsch am Sonntag Einigkeit und Stärke.

Foto: JEAN-FRANCOIS MONIER/ AFP
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Politikelite gegen den Terror: Staats- und Regierungschefs aus fast 50 Ländern waren vor Ort. Dabei fehlte jedoch einer: US-Präsident Barack Obama. Dieser hatte seine Solidarität mit den Franzosen erklärt, war dann aber in der Heimat geblieben. Dafür muss er sich nun Kritik gefallen lassen.

Foto: ERIC FEFERBERG/ AFP
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"Keine Angst" steht auf Englisch auf einem übergroßen Bleistift: Die Menge solidarisierte sich mit den "Charlie Hebdo"-Opfern.

Foto: AP/dpa
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Vereint: Bundeskanzlerin Angela Merkel traf bereits vor dem Beginn des Trauermarschs im Elysée-Palast ein, wo sie von Frankreichs Präsident Hollande empfangen wurde.

Foto: Yoan Valat/ dpa
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Die Welt blickt nach Paris: Genauso wie die Anteilnahme war auch das Medieninteresse gewaltig. Allein der Besuch der zahlreichen Staats- und Regierungschefs zeigte, welche Bedeutung der Marsch gegen Terrorismus hat.

Foto: Fredrik von Erichsen/ dpa
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Bereits vor dem Start: Hunderttausende versammelten sich zum Trauermarsch für die Opfer der islamistischen Anschläge in Paris.

Foto: BERTRAND GUAY/ AFP
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Gemeinsam gegen den Hass: Joel Mergui, Präsident der Dachorganisation der Juden in Frankreich und der Vorsitzende der Pariser Moschee zeigten Einigkeit im Kampf gegen den Terror.

Foto: THOMAS SAMSON/ AFP
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Stadion in Nantes: Auch Fußballspiele im ganzen Land standen unter dem Motto...

Foto: JEAN-SEBASTIEN EVRARD/ AFP
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..."Je suis Charlie".

Foto: JEAN-SEBASTIEN EVRARD/ AFP
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Weltweite Einigkeit im Kampf für Meinungsfreiheit: In London hielten Menschen Stifte in die Höhe - in Gedenken an die ermordeten Journalisten der Zeitschrift "Charlie Hebdo".

Foto: Tim Ireland/ AP/dpa
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Mut zur Wahrheit: Die Demonstranten in Paris machten deutlich, dass sie sich nicht einschüchtern lassen wollen.

Foto: Markus Schreiber/ AP/dpa
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Gemeinsam im Kampf gegen den Terror: Frankreich erlebte die schwersten Anschläge - doch das Volk steht zusammen.

Foto: AP/dpa
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Im Visier der Terroristen: Das Terrornetzwerk al-Qaida hat weitere Anschläge angekündigt. "Wir befinden uns im Kriegszustand", sagte der Vorsitzende des jüdischen Dachverbands in Frankreich (Crif), Roger Cukierman, bei einem Treffen mit Staatspräsident François Hollande.

Foto: Christopher Furlong/ Getty Images
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Großeinsatz: Etwa 2200 Einsatzkräfte sollten den Marsch in der Hauptstadt absichern. Zusätzlich sollten weitere 2000 Polizisten und 1350 Soldaten im Großraum Paris im Einsatz sein.

Foto: JOEL SAGET/ AFP
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Klare Ansage: "Noch nicht einmal eingeschüchtert" steht auf dem Schild dieses Teilnehmers.

Foto: JOEL SAGET/ AFP
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Unter strahlend blauem Himmel strömten bereits am Mittag zahlreiche Menschen in Richtung Place de la République, wo der Gedenkzug am Nachmittag unter Teilnahme von Familienmitgliedern der Opfer am Sonntagnachmittag startete.

Foto: Kay Nietfeld/ dpa
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Die Sicherheitssituation war angespannt: Knapp 50 Staats- und Regierungschefs hatten sich angekündigt, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Premier David Cameron und Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi, Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu und Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas.

Foto: Frankreich / Trauer
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?