Traumarbeitgeber Google: Rein, raus, tschüs - DER SPIEGEL
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Traumarbeitgeber Google Heute hier, morgen fort

Lässig, kauzig, ein großer Abenteuerspielplatz - Suchmaschinist Google pflegt ein besonderes Image und lockt damit viele Bewerber. Doch die Einsteiger sind verblüffend schnell wieder draußen, oft schon nach einem Jahr. Ist der Internetgigant etwa nur eine Drehtür?
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Google-Europazentrale in Dublin: Lässig, ein bisschen kauzig-nerdig, mit vielen Freiheiten für die Mitarbeiter - so inszeniert sich das Unternehmen gern als Arbeitgeber. Das mögen Studenten und Absolventen, regelmäßig landet Google ganz oben auf Listen der Wunscharbeitgeber. Dennoch sind Einsteiger oft flott wieder draußen. Ist Google eine Drehtür für Berufsstarter? Oder ein Sprungbrett? mehr...

Foto: PETER MUHLY/ AFP
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Berufsstart bei Google: Jonas Weber studierte Betriebswirtschaft und fing bei Google an, blieb aber nicht lange. Am Standort Dublin fühlte er sich wohl, "es fühlte sich an wie ein sehr gut bezahltes Erasmus-Studium". Trotzdem kehrte Weber dem Konzern den Rücken und gründete seine Onlinemareketing-Firma webhelps!. Auf die Google-Zeit blickt er keineswegs im Zorn zurück, sie hilft ihm bis heute. Aber ein bisschen "gebrainwashed", wie Weber sagt, kam er sich schon vor: "Alles wird einem abgenommen. Man lebt in Google-WGs, isst Google-Essen, feiert Google-Partys."

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Laszlo Bock ist seit 2006 oberster Personalchef bei Google und sagt, das Unternehmen gebe den Mitarbeitern viele Freiheiten zum Experimentieren, schließlich gehe es um Innovationen. Ob es sektenmäßig zugeht, wie manche Kritiker behaupten? Bock sagt: "Google ist das Gegenteil von Kontrolle." mehr...

Foto: Google
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Google-Hauptquartier in Mountain View (Kalifornien): Im Schnitt nur gut ein Jahr bleiben neue Mitarbeiter beim Konzern, eine deutlich geringere Verweildauer als bei Rivalen wie etwa Apple oder Microsoft. Die Googler sind allerdings auch jünger, ständig wird neu eingestellt - das erklärt die kurze Beschäftigungsdauer wohl zum Teil. Trotzdem ist die Fluktuation verblüffend hoch.

Foto: Justin Sullivan/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?