Trend simple Computing Handlich, bequem, leicht und einfach
OLPC: Der Prototyp des schlichten Laptops. Der 100-Dollar-Laptop zielt natürlich auf eine kindliche Käufergruppe. Aber gibt es nicht auch einen Markt für Einfachst-Rechner, um bisher IT-ferne Käuferschichten zu erreichen und elementare Nutzungsbedürfnisse zu bedienen?
Noahpad: Der EeePC-Konkurrent ist ein "Hausfrauen-" und Unterwegs-Rechner mit 30-GB-Platte und 1 GHz-Prozessor (Via) und soll Surfstation, Bilderrahmen, Navi und andere Aufgaben einfach erledigen. Wie bei Asus kommt Linux zum Einsatz, Windows XP soll aber auch laufen.
Der Star der Truppe: Der EeePC 900 bietet "simple computing" in Reinform und wird ab Sommer in einer Variante mit 12 GB Speicherplatz und 1 GB Ram angeboten.
"easynote xs": Auch Packard Bell setzt auf kleine Einfachst-Laptops. Die Leistungsdaten ähneln dem Noahpad, hier kommt allerdings eine 1,2 GHz-CPU von Via zum Einsatz - und das Betriebssystem heißt XP.
Optisch eng verwandt: Das Belinea s.book 1 ist der Riese unter den Zwergen - mit 1 GB Ram, 80 GB Festplatte, Windows XP Pro und Software-Paket kostet es aber auch schon 700 Euro. Pfiffiges Highlight: Rechts vom 7-Zoll-Monitor steckt ein herausnehmbares Skype-Telefon.
In Deutschland noch nicht zu haben: Der britische Elonex ONE ist ein Einfachst-Linux-Laptop für britische Schulen - und kostet nur unglaubliche 130 Euro.
Teo-X: Der deutsche Entwickler christmann informationstechnik hat Einfachheit und Energiesparen zu den Grundpfeilern seiner Strategie gemacht. Die Teo-Rechner sind modular, laufen unter Linux und sind in den kleinsten Varianten ab 299 Euro zu haben. Auf der Cebit stellt christmann auch einen Linux-Handy-PC mit Volltastatur vor.
Echtes Tippen: Das Prinzip Touchscreen erleichtert die "Navigation" komplexer Handys. Das iPhone hat es vorgemacht, jetzt folgen fast alle Hersteller - wie auch Garmin mit seinem ersten Mobiltelefon, dem "nüvifone".
Modular: GoTo wirbt mit Einfach-Navis für kleines Geld (99 Euro). Die sind allerdings nur die Basis für eine ganze Reihe von Modulen, die man anfügen kann - um so den Navi zum Mediaplayer zu machen, zum DVB-T-TV, zum Internet-Terminal etc.
Das Modul ist alles: Auch Bug Labs setzt auf modulare Aufbauten. Das Ding lässt sich zur GPS-unterstützten Kamera mit W-Lan zwecks direktem Web-Upload montieren, wenn man will - oder zum Navi, Video-Betrachter oder was auch immer die Firma an Modulen noch anbieten wird. Will man das nicht, nutzt man es einfach als Einzelgerät mit nur einer Nutzungsmöglichkeit.
Internetradio: Direkte Verbindung zum DSL-Anschluss, prinzipiell auch ohne Rechner problemlos zu nutzen (hier: Noxon iRadio)