Trends Torso vor Tor
Kein einziges Mal traf Wunderstürmer Wayne Rooney bei dieser WM. Lag es am "Samson-Effekt"?
Andererseits: US-Stürmer Landon Donovan erzielte mit Brusthaar drei Treffer, bis zum Ausscheiden der US-Boys im Achtelfinale - mehr als jeder andere US-Amerikaner bei einer WM.
Superstar Drogba dagegen war rasiert und schoss nur ein Tor - allerdings muss man ihm seine Ellenbogen-Verletzung zugute halten.
Keiner zeigt so oft seine äußeren Werte wie Portugals schöner Superstar Ronaldo.
Rasiert ja, nackt noch lange nicht: Beim slowakischen Abwahrspieler Martin Skrtel zieren kunstvolle Tattoos den Armbereich. Was soll's? Die Italien-Bezwinger zogen gegen die Niederlande im Achtelfinale den Kürzeren.
Er trägt Afrika nicht nur im Herzen, sondern auch als Tattoo auf der Schulter: Jérôme Boateng, hier mit Lukas Podolski.
Wenig Samsonesk, dafür in Siegerpose: Bastian Schweinsteiger (mit englischem Trikot über der Schulter).
Ästethisch unbedingt überzeugend: Uruguays Stürmer Diego Forlán in bestechender Form.
Paraguays Nelson Valdez kommt von der Haarpracht am Kopf der Vorstellung eines Samson am nächsten.
Tja, sie waren sowas wie die Matchwinner der Herzen bei dieser WM: Neuseelands All Whites. Dennoch hieß es nach der Vorrande: Koffer packen - und die Shirts nicht vergessen, Jungs!
Auch für Kolo Toure, Verteidiger der Elfenbeinküste, ist die WM mittlerweile beendet.
Wenigstens war dort, wo die Neuseeländer (hier: Rory Fallon) spielten, immer Stimmung.
Fabio Cannavaro wäre sicher auch weiterhin eine Zierde des Turniers gewesen. Dennoch hieß es nach der Vorrunde: Arrivederci!
Wie auch für Australiens Lucas Neill. Nun ja - no worries!