Trepanation Die Schädeloperationen der Inka
Geöffneter Schädel: Häufig endete ein Kampf unter Inkakriegern mit einem schwerwiegenden Schädeltrauma. Mit Löchern im Kopf versuchte man offenbar, den Verletzten zu helfen.
Einschläge: Die meisten Löcher fanden Forscher auf der linken Schädelseite, dort wo ein Rechtshänder mit einer Keule bevorzugt trifft.
Eckiges Loch: In Einzelfällen griffen die Inka-Ärzte auch zur Säge.
Kopfverletzung: Dieser Schädel zeigt Bearbeitungsspuren. Die Trepanantion wurde offensichtlich nicht zu Ende gebracht.
Risse in der Schädeldecke: Runde Knochenränder zeigen, dass eine Operation geglückt ist. In diesem Fall, einem Kinderschädel, war die Behandlung erfolglos.
Durchlöcherter Kopf: "Da haben die Chirurgen dann immer wieder versucht, die richtige Stelle zu finden, hinter der sie die Ursache für das Problem vermuteten", sagt Forscher Verano.