Trepanation: Die Schädeloperationen der Inka - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Trepanation Die Schädeloperationen der Inka

Ein Loch im Kopf zur Heilung? Die Inka waren Meister im Anbohren von Schädeln, jeder sechste von ihnen wurde im Laufe seines Lebens so behandelt wurde, haben Forscher nun herausgefunden. Bis zu neunzig Prozent überlebten die Operation ohne große Komplikationen.
1 / 6

Geöffneter Schädel: Häufig endete ein Kampf unter Inkakriegern mit einem schwerwiegenden Schädeltrauma. Mit Löchern im Kopf versuchte man offenbar, den Verletzten zu helfen.

Foto: Tulane University, John Verano
2 / 6

Einschläge: Die meisten Löcher fanden Forscher auf der linken Schädelseite, dort wo ein Rechtshänder mit einer Keule bevorzugt trifft.

Foto: Tulane University, John Verano
3 / 6

Eckiges Loch: In Einzelfällen griffen die Inka-Ärzte auch zur Säge.

Foto: Tulane University, John Verano
4 / 6

Kopfverletzung: Dieser Schädel zeigt Bearbeitungsspuren. Die Trepanantion wurde offensichtlich nicht zu Ende gebracht.

Foto: Tulane University, John Verano
5 / 6

Risse in der Schädeldecke: Runde Knochenränder zeigen, dass eine Operation geglückt ist. In diesem Fall, einem Kinderschädel, war die Behandlung erfolglos.

Foto: Tulane University, John Verano
6 / 6

Durchlöcherter Kopf: "Da haben die Chirurgen dann immer wieder versucht, die richtige Stelle zu finden, hinter der sie die Ursache für das Problem vermuteten", sagt Forscher Verano.

Foto: Tulane University, John Verano
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?