Triaden in Hongkong - DER SPIEGEL
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Triaden in Hongkong "Ein Fluch für die Zivilgesellschaft"

Die berüchtigten Triaden kontrollieren Hongkongs Unterwelt. Nun griffen einige ihrer Schläger Pro-Demokratie-Demonstranten an. Handelt die Mafia im Auftrag der prochinesischen Regierung? Tatsächlich machten sich die Machthaber die Triaden schon früher zunutze.
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Straßenschild im Geschäftsviertel von Hongkong: Links geht es offiziell zu Regierungsbüros - den Protestlern zufolge aber damit zwangsweise auch zu den Büros der Triaden, der Mafia. Denn die soll mit der Regierung im Bunde sein.

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Die kriminellen Banden stehen unter dem Verdacht, im Auftrag der chinesischen Zentralregierung Pro-Demokratie-Aktivisten zusammengeschlagen zu haben. Am Freitag hatte es in dem Viertel Mong Kok gewalttätige Übergriffe auf die Teilnehmer eines friedlichen Sit-ins gegeben.

Foto: Wong Maye-E/ AP
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Bereits in der Vergangenheit soll sich Peking der Hongkonger Mafia bei Bedarf bedient haben. Die Triaden wurden im 17. Jahrhundert auf dem chinesischen Festland von Shaolin-Mönchen gegründet - ursprünglich waren sie Geheimgesellschaften (im Bild Gangmitglieder aus Guangzhou bei einem Prozess).

Foto: China Photos/ Getty Images
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Demonstranten kampieren vor Regierungsgebäuden in Hongkong.

Foto: Dennis M. Sabangan/ dpa
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Hongkongs Führung hat der Demokratiebewegung eine Frist zur Beendigung ihrer Proteste gesetzt. Verwaltungschef Leung Chun Ying forderte die protestierenden Studenten auf, bis Montag die Straßen der Metropole zu räumen.

Foto: ANTHONY WALLACE/ AFP
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Leung warnte, die Situation könne "außer Kontrolle geraten", was "ernste Folgen für die öffentliche Sicherheit und die soziale Ordnung" haben würde.

Foto: PHILIPPE LOPEZ/ AFP
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Demokratie und freie Wahlen: Es ist nicht klar, wie lange die Demonstranten angesichts des Ultimatums noch die Stellung halten werden.

Foto: DAVID GRAY/ REUTERS
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