Triangle Shirtwaist Fire Das Feuer, das Amerika veränderte
Löschversuche: Von Passanten umringt, versuchen Feuerwehrmänner am 25. März 1911 das brennende Gebäude der "Triangle Shirtwaist Company", einer Bekleidungsmanufaktur im New Yorker Stadtteil Manhatten, zu löschen - vergebens.
Schaulustige: Auf dem New Yorker Washington Square hat sich eine Menschenmenge aus Schaulustigen gebildet, während im Hintergrund das Gebäude der "Triangle Shirtwaist Company" in Flammen aufgeht.
Arbeiterinnen: In den Produktionssälen sitzen die Näherinnen dicht an dicht, umgeben von leicht brennbaren Stoffen. Die Brandschutzausrüstung? Notausgang und einige wenige Löscheimer.
Nach dem Feuer: Ein Feuerwehrmann begutachtet den Schaden in einer der Produktionsetagen der Bekleidungsmanufaktur. Rechts im Bild sind noch die Überreste der Nähmaschinen zu erkennen.
Zeitungsbericht: Die "Oklahoma State Capital" berichtet am 26. März 1911, einen Tag nach dem Feuer in der "Triangle Shirtwaist Company", über die Katastrophe. Hier ist die Rede von 148 Toten - tatsächlich waren es aber 146.
Brandkatastrophe: Das "New York Evening Journal" berichtet am 27. März 1911 von der Katastrophe. Das nach damaligen Richtlinien angeblich feuersichere Gebäude wurde den Arbeitern zum Verhängnis.
Feuertreppe: Der Brand in den Räumen der New Yorker Bekleidungsfabrik "Triangle Shirtwaist Company" wurde von den Arbeitern, unter ihnen zahlreiche junge Näherinnen, zum großen Teil viel zu spät bemerkt. 24 von ihnen starben, als sie über eine Feuerleiter zu fliehen versuchten - das marode Stahlgestell brach unter ihnen zusammen und riss sie mit in die Tiefe.
Fahrstuhl: Die verkohlten Reste eines Aufzugs im "Asch Building", mit dem Helfer mehr als 130 Arbeiterinnen vor dem Feuer retten konnten.
Überreste: Nach dem Feuer am 25. März 1911 in der Bekleidungsfabrik "Triangle Shirtwaist Company" in New York liegt dieser Raum in Schutt und Asche.
Aufbahrung: Die Opfer der Brandkatastrophe, unter ihnen 123 junge Frauen, werden in einer Halle zur Identifizierung durch Angehörige in einfachen Holzsärgen aufgebahrt.
Feuerfalle: Im "New York Evening Journal" vom 29. März 1911 ist vier Tage nach dem verheerenden Brand in der "Triangle Shirtwaist Company" von der Beerdigung der Toten zu lesen. Überlebende berichten der ZeItung von verschlossenen Notausgängen. Tatsächlich war die Tür zu einem zweiten, rettenden Treppenhaus auf der gegenüberliegenden Seite von außen verschlossen. Wie sich später herausstellten wird, eine Maßnahme der Eigentümer, um Diebstahl vorzubeugen.
Demonstration: Mitglieder der Labor Union protestieren anlässlich des Feuers in der Bekleidungsfabrik und betrauern die Opfer. Der Brand forderte 146 Menschenleben, darunter 123 junge Näherinnen, die meisten von ihnen Immigranten, deren Arbeitskraft unter unzureichenden Arbeitsbedingungen ausgenutzt wurde. Wegen mangelhafter Brandschutzmaßnahmen konnten sie den Flammen nicht entkommen.
Überlebende: Anna Gullo Pidone, Yetta Kreisel, Josephine Nicolosi und Flo Coannides, von links, sind Überlebende des Feuers und nehmen am 25. März 1961 an den Feierlichkeiten anlässlich des 50. Jahrestags der Katastrophe teil.