Triumph Tiger 1200 im Test - DER SPIEGEL
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Triumph Tiger 1200 Weniger Gewicht, mehr Spaß

Triumphs Großenduro hat viele Kilos und ihren Namen verloren: Die Explorer wurde in Tiger 1200 umgetauft. Auf der Straße machen sich die Veränderungen sofort bemerkbar - im Gelände leider nicht.
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Im Vergleich zum Vorgängermodell - der Triumph Explorer - hat die Tiger 1200 massiv an Gewicht verloren: An Motor, Chassis, Batterie und Auspuff wurden je nach Modell bis zu elf Kilogramm eingespart.

Foto: Triumph
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Der Gewichtsverlust hat der Tiger 1200 gutgetan: Die neue Maschine ist weniger frontlastig und wesentlich sportlicher unterwegs, aber immer noch sehr stabil.

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Das Bike reagiert sanft und ohne Murren auch auf leichte Lenkbefehle.

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Die teureren Varianten der Tiger sind mit Voll-LED-Beleuchtung und einem LED-Kurvenlicht ausgestattet, das sich an den Neigungswinkel anpasst.

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Die 1200er Tiger hat wie die BMW 1200 GS, der Platzhirsch im Großenduro-Gehege, einen wartungsarmen Kardanantrieb.

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Der Dreizylinder-Reihenmotor wird in den "Offroad"-Ausführungen Tiger XCX und XCA mit massiver Alu-Bodenplatte und Sturzbügel geliefert.

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Der getrennte Soziussitz ist mit einem eigenen Zwei-Stufen-Schalter für die Sitzheizung ausgestattet. Hinter dem Sitz ist die zweite 12-Volt-Steckdose platziert.

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Im leichten Gelände ist die Tiger 1200 überraschend handlich.

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Die beiden Fahrmodi Offroad und Offroad Pro lassen jeweils individuelle Einstellungen bei ABS und Traktionskontrolle zu.

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In beiden Offroad-Modi hat die Tiger 1200 die gesamten 141 PS und 122 Nm Drehmoment. Die Power ist aber jederzeit sehr sanft zu handhaben.

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Bis auf das Basismodell XR werden alle Tiger 1200-Varianten mit dem neuen Farb-TFT-Display ausgeliefert. Die 1200 XR behält auch 2018 das herkömmliche LCD-Instrument.

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Je nach Fahrmodus und Lichtverhältnissen verändert das Farb-TFT-Display Ansicht und Kontrast. Alle Darstellungen sind manuell änder- und speicherbar.

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Das neue Display bedeutet in Verbindung mit der viel logischeren Menüführung und dem kleinen Joystick an der linken Armatur einen Quantensprung an Komfort bei Triumph.

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Verwirrendes Modell- und Farbspektrum: Die Tiger 1200 wird als Basismodell XR mit den Variationen XRT, XRX und XRx LRH, den beiden Speichenräder-Versionen XCX und XCA sowie in sechs designierten Farben geliefert.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?