Trump besucht Tatorte und bekommt Gegenwind - DER SPIEGEL
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Trump an den Tatorten Schilder der Wut, Tweets aus dem Jet

Binnen weniger Stunden besucht US-Präsident Trump die Anschlagsorte, bei denen am Wochenende Dutzende Amerikaner starben. Doch mit der Berichterstattung ist er unzufrieden - und twittert von Bord der Air Force One.
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El Paso bekommt Besuch von Donald Trump - längst nicht alle Bewohner der texanischen Stadt sahen der Visite des Präsidenten positiv entgegen.

Foto: Jose Luis Gonzalez/ REUTERS
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Mehrere Hundert Menschen hatten sich schon im Vorfeld auf den Straßen der Stadt eingefunden, um gegen den Präsidenten und seine Politik zu demonstrieren. Mit diesem Schild wird nahegelegt, dass das Blut der vielen Opfer der Terroranschläge am Wochenende auch an den Händen der republikanischen Partei und der Waffenlobby klebt.

Foto: Jose Luis Gonzalez/ REUTERS
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Die Demonstranten forderten unter anderem eine strengere Waffenkontrolle in den USA, wo auch kriegswaffenähnliche Gewehre in vielen Staaten von Privatpersonen gekauft werden können. Eine Einschränkung der Waffenrechte gilt jedoch als derart umstritten und politisch aufgeladen, dass kaum ernsthafte Veränderungen zu erwarten sind.

Foto: Mario Tama/ AFP
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Kurz vor seiner Abreise zu seiner ersten Station in Dayton hatte Trump einem solchen Verbot dann auch eine Absage erteilt. Dafür gebe es in Washington derzeit keine politische Mehrheit, sagte er. In die Stadt im Bundestaat Ohio war der Präsident als Erstes gereist, um Überlebende des Massakers zu treffen. Doch auch hier schlug ihm auf den Straßen wenig Sympathie entgegen. "Willkommen in Toledo" steht auf einem der Schilder dieser Demonstranten - eine Anspielung auf die Tatsache, dass Trump das Attentat in einer ersten Reaktion in einer anderen Stadt in Ohio verortet hatte.

Foto: Scott Olson/ AFP
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Trump spricht in einem Krankenhaus in Dayton mit einem Überlebenden des Terrorangriffs vom Samstag.

Foto: Shealah Craighead/White House/dpa
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Hier wendet sich der Präsident in Begleitung seiner Frau Melania an Einsatzkräfte, die beim Massaker in Dayton vor Ort waren. Nach seinem Besuch in Ohio attackierte Trump die Bürgermeisterin von Dayton scharf. Diese habe die Umstände seines Besuchs falsch dargestellt. Nan Whaley, und der demokratische Senatsabgeordnete für Ohio, Sherrod Brown, hatten auf der Pressekonferenz Trumps aufstachelnde Rhetorik kritisiert.

Foto: Andrea Hanks/White House/dpa
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Auf dem Weg nach El Paso: "Es war ein herzlicher und wundervoller Besuch. Gewaltiger Enthusiasmus und sogar Liebe", schrieb Trump über den Termin in Dayton. Danach attackierte er die Bürgermeisterin der Stadt scharf, weil diese die Umstände seines Besuchs angeblich falsch dargestellt habe.

Foto: SAUL LOEB / AFP
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Auch in El Paso ließ sich Trump von Mitgliedern der lokalen Sicherheitsbehörden informieren. Öffentlich äußerte er sich nicht.

Foto: Evan Vucci/ AP
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Und da sind sie auch schon wieder weg: Die Trump auf dem Weg in die Air Force One für die Rückreise nach Washington.

Foto: Leah Millis/ REUTERS
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