Trump: Das ist das Transition Team - DER SPIEGEL
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Enger Machtzirkel Das ist Trumps Transition Team

Trump ist gewählt, jetzt beginnt der Ernst des Politgeschäfts. Wen der politischen Newcomer jetzt ausgewählt hat, den Machtübergang zu gestalten, sehen Sie hier. Der Überblick.
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Mike Pence: Der zukünftige Vizepräsident der USA leitet das Übergangsteam von Donald Trump. Als Gouverneur von Indiana forderte er unter anderem einen staatlichen Nachrichtensender und verabschiedete Gesetze gegen Abtreibungen und gleichgeschlechtliche Partnerschaften.

Foto: Darron Cummings / AP
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Jeff Sessions:Der republikanische Senator aus Alabama berät Trump seit März in Fragen nationaler Sicherheit. Sessions lehnt die Einbürgerung illegaler Einwanderer strikt ab und befürwortet Trumps Plan, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko aufzubauen.

Foto: © Carlo Allegri / Reuters
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Chris Christie: Eigentlich sollte der Präsidentschaftskandidat und Gouverneur von New Jersey das Übergangsteam von Trump leiten, wurde aber nun kurzfristig degradiert. Vermutlich, weil enge Mitarbeiter von Christie im sogenannten "Bridgegate-Skandal" kürzlich schuldig gesprochen worden waren. Christies Vertraute hatten im September 2013 vorsätzlich zwei von drei Fahrspuren der George Washington Bridge in Fort Lee gesperrt. Der daraus resultierende Stau legte große Teile der Stadt lahm. Und warum das Ganze? Um den demokratischen Bürgermeister von Fort Lee, Mark Sokolich, dafür zu bestrafen, dass er Christies Wiederwahl zum Gouverneur 2013 nicht unterstützt hatte.

Foto: © Brian Frank / Reuters
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Ben Carson: Carson kandidierte ebenfalls für die Präsidentschaft, zog sich aber nach einer glücklosen Kampagne früh aus dem Rennen um die Nominierung zurück. Der ehemalige Chirug gilt in den USA als Anti-Trump: Ein überzeugter Konservativer, aber ruhig, besonnen, vernünftig.

Foto: Drew Angerer / Getty Images
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Michael Flynn: Der frühere Offizier beim Geheimdienst des U.S.-Militärs ist kein Freund der leisen Töne. Präsident Obama bezeichnete er öffentlich als "Lügner", die U.S.-Justiz nannte er "korrupt". Flynn befürwortet wie Trump eine engere Beziehung der USA zu Russland.

Foto: Michael Reynolds / dpa
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Newt Gingrich: Gingrich, ehemaliger Sprecher des Repräsentantenhauses und mehrfacher Präsidentschaftskandidat pflegt eine Intimfeindschaft mit den Medien. Es mag an seinen fünf Ehen liegen, die in von ihm nicht gewünschter Breite öffentlich erörtert wurden. Auf jeden Fall hasst er Journalisten, und zwar so inbrünstig, dass er manchen von ihnen sogar Hausverbot erteilte.

Foto: Michael Reynolds / dpa
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Rudolph Giuliani: Der früher politisch eher moderate Bürgermeister von New York bewältigte die Anschläge des 11. September 2001 in weltweit beachteter Manier. Außerdem verwandelte er den "Big Apple" von einem Ort latenter Gewalt und Kriminalität in eine vergleichsweise friedliche Touristenmetropole. Seine Versuche, in der nationalen Politik zu fassen, verliefen weniger glücklich.

Foto: Gerardo Mora / AFP
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Jared Kushner: Der Gatte von Ivanka Trump besitzt eine Immobilienfirma und die Zeitung "The New York Observer", hat aber keinerlei politische Erfahrung. Trotzdem spielte er in Trumps Wahlkampf eine Schlüsselrolle. Zum Beispiel, als er im Streit zwischen Trump und der Moderatorin des konservativen U.S.-Senders "Fox News" vermittelte.

Foto: Mandel Ngan / AFP
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Stephen Bannon: Das Medienunternehmen Bloomberg nannte Bannon einst "einen der gefährlichsten politischen Strategen der USA". Jetzt ist der ehemalige Investment-Banker, Hollywood-Produzent ("Seinfeld") und Kopf der rechtspopulistischen Seite "breitbart.com" wohl ein heißer Kandidat für den Posten des Stabschefs im Weißen Haus (Ein ausführliches Portrait finden Sie unter "Wahlkampfchef Bannon: Trumps Gehirn" .)

Foto: Mandel Ngan / AFP
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Reince Priebus: Der Vorsitzende des Republican National Comittee, dem Organisationsgremium der Republikaner, stand schon während des Wahlkampfes fast täglich in Kontakt mit Trump. Angeblich sollte er den Kandidaten coachen und zu mehr Mäßigung bei seinen öffentlichen Auftritten bewegen.

Foto: Mandel Ngan / AFP
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Steven Mnuchin: Gerüchten zufolge ist die langjährige Führungskraft bei der Investment-Bank Goldman-Sachs-ein heißer Kandidat auf den Posten des Finanzministers.

Foto: © Fred Prouser / Reuters
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Lou Barletta: In seiner Heimatstadt verfolgte der Abgeordnete aus Pennsylvania ein obskures Projekt. Er wollte Hazleton „zu einem Bollwerk gegen unregistrierte Einwanderer“ machen. Barletta will seine Erfahrungen aus einem 30.000-Einwohner-Ort nun angeblich auf die USA übertragen.

Foto: Tom Williams / AP
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Chris Collins: Als erster Abgeordneter der Republikaner bekannte sich Collins zu Trump und übernimmt seitdem eine Vermittlerrolle zwischen dem Milliardär und der republikanischen Partei.

Foto: J. Scott Applewhite / AP
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Devin Nunes: Der Abgeordnete aus Kalifornien leitet den Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses. Als Trump im Juli 2016 russische Hacker dazu aufgerufen hatte, Clintons Emails zu knacken und an das FBI zu übergeben, tat Nunes das als Scherz ab.

Foto: Bill Clark / AP
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Tom Marino: Der Abgeordnete aus Pennsylvania und bekannte sich schon früh zu Trump. "Trump ist der Präsident der hart arbeitenden Steuerzahler", sagte Marino gegenüber dem Magazin "Politico".

Foto: Bill Clark / AP
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Marsha Blackburn: Die Abgeordnete aus Tennessee unterstütze Trump schon früh. Sie ist eine erklärte Gegnerin der gesetzlichen Krankenversicherung "Obamacare" und engagiert sich gegen Abtreibungen.

Foto: Carolyn Kaster / AP
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Pam Bondi: Die Staatsanwältin aus Florida gelangte 2015 zu unrühmlicher Bekanntheit: Ihr Büro hatte ein Verfahren gegen die Trump University nach einer Geldspende von Donald Trump eingestellt.

Foto: Chris O'Meara / AP
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Anthony Scaramucci: Der Finanzexperte engagierte sich schon 2012 in der Kampagne von Mitt Romney und unterstütze beim Nominierungswahlkampf 2016 anfangs Scott Walker und später Jeb Bush.

Foto: Richard Drew / AP
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Peter Thiel: Der deutschstämmige Paypal-Mitgründer und Silicon-Valley-Milliardär ist sowas wie die Loose Cannon in der vermutlich eh etwas unorthodoxen Regierungsmannschaft Trumps: Er fordert die Schließung von Colleges und die Wiedereinführung von Monopolen und ist der Meinung, dass Demokratie und Freiheit unvereinbar sind.

Foto: Saul Loeb / AFP
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Und die bucklige Verwandschaft: Ivanka, Eric und Donald Jr. Trump. Sie haben Ihren Vater von Anbeginn an unterstützt und werden wohl auch im weißen Haus eine wichtige Rolle spielen.

Außerdem dabei, aber ohne Bild:

Rick Dearborn: Gehört zum Stab von Senator Jeff Sessions und leitete das politische Beratungsteam von Trump – allerdings nicht besonders erfolgreich. Wie die Washington Post berichtete, verließen die Mitarbeiter im August fluchtartig den Think Tank, als die Gehälter nicht bezahlt wurden .

Rob Mercer: Computerexperte, Hedge-Fonds Milliardär und einer der einflussreichsten und großzügigsten Unterstützer konservativer Politik.

Foto: Tasos Katopodis / AFP
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