Tschebarkul Meteorit lockt Touristen an
Aufräumarbeiten in Tschebarkul: Wegen eines Meteoriten wurde der Ort im Ural schlagartig berühmt.
Nun zeigen Reisende aus aller Welt Interesse an einem Besuch - darauf ist man hier jedoch nicht vorbereitet, es gibt nicht mal ein geeignetes Hotel.
Saubermachen in einer Schule: Tausende Scheiben gingen durch den Einschlag zu Bruch, viele Einwohner wurden verletzt.
Seit Jahrzehnten hat ein Meteorit nicht so einen Schaden auf der Erde angerichtet. Nun suchen Wissenschaftler nach Fragmenten des Himmelskörpers, um ihn zu untersuchen.
Im eisbedeckten Tschebarkulsee vermuten Forscher das Kernstück des 10.000 Tonnen schweren Meteoriten. Bald sollen hier Bootsfahrten für Touristen angeboten werden.
Spuren am Himmel (Archivbild vom 15. Februar): Weltweit bestimmte der Meteoriteneinschlag in Russland tagelang die Nachrichten.
Die Schäden sind noch längst nicht repariert - jetzt hofft der Ort auf zusätzliche Einnahmen durch Tourismus.
Beschädigtes Pfannkuchenrestaurant: Der Bürgermeister rief die Einwohner dazu auf, Vorschläge zu sammeln, wie Urlauber angelockt werden könnte.
Typisches Bild in der Stadt: Die Glaser können sich über mangelnde Arbeit derzeit nicht beschweren.