Tschechoslowakei nach '68 - DER SPIEGEL
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Nach dem Frühling Im "Prager Winter"

Schikanöse Jobs, Kontaktsperre, Verbannung: In Sachsen lernte Pfarrer Heinz Eggert 1980 den tschechischen Komponisten Miroslav Venhoda kennen und erfuhr, was aus den einstigen Protagonisten des Prager Frühlings wurde. Beim Wiedersehen kurz darauf in der Venhodas Heimat, wollte der Professor lieber über Musik reden.
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Samtrevolution: Unterstützer von Vaclav Havel feiern im Dezember 1989 auf dem Prager Wenzelplatz seine Wahl zum tschechischen Präsidenten. Mit der Samtrevolution wurde 1989 die kommunistische Herrschaft in Tschechien friedlich beendet.

Foto: Getty Images
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Karel Gott: Der tschechische Sänger war einer der Künstler, die 1968 in Tschechien eine "Anticharta" unterschrieben, die sich gegen die "Charta 77" richtete. Diese Erklärung war während des "Prager Frühlings" unter anderem von Vaclav Havel verfasst worden und richtete sich gegen die Menschenrechtsverletzungen des tschechischen kommunistischen Regimes. Karel Gott durfte daher auch nach '68 weiterhin auftreten.

Das Foto zeigt den Interpret des Maja-Songs, Karel Gott, während der Biene-Maja-Geburtstagsshow des ZDF im August 2001.

Foto: Bernd_Wüstneck/ dpa
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Die Prager Madrigalisten: Das berühmte tschechische Orchester wurde von dem Musikwissenschaftler Professor Miroslav Venhoda gegründet.

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Protest gegen die Besatzer: Prager Bürger umringen am ersten Tag des Einmarsches einrollenden sowjetischen Militärfahrzeuge. Reformpolitiker innerhalb der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei unter Führung Alexander Dubceks hatten seit Januar 1968 versucht, in der Tschechoslowakei einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zu schaffen. In der Nacht zum 21. August 1968 beendeten Truppen des Warschauer Pakts unter Führung der Sowjetunion den "Prager Frühling" mit Waffengewalt.

Foto: dpa
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