Tschernobyl-Kinder "Station Hoffnung"
Zur Behandlung seines Gehirntumors in Deutschland: Der 13-jährige Wladimir aus Minsk
Der faustgroße Tumor an Wladimirs Kleinhirn hat seine Sehkraft bereits erheblich beeinträchtigt. Ein Arzt der Brandenburgklinik in Wandlitz bei Berlin untersucht den Jungen.
Der Verein "Hilfe für krebskranke Tschernobyl-Kinder e.V." finanziert Kindern und Eltern aus der nuklear kontaminierten Zone den Aufenthalt in der Brandenburgklinik.
Insgesamt 670 Kindern konnte der Verein im Laufe der vergangenen elf Jahre helfen. Finanziert wird die Organisation ausschließlich über Spenden.
Therapie- und Rehabilitationsprogramme stehen im Zentrum der Behandlung. In schwierigen Fällen wie bei Wladimir werden auch Operationen durchgeführt.
Kerstin Lieber, Oberärztin der onkologischen Kinderabteilung in Wandlitz, hält sich aus politischen Diskussionen um das Thema Tschernobyl inzwischen heraus: "Ich mache das, was ich als Ärztin am besten kann: Kindern helfen!"
Wachsame Plüsch-Freunde: Teddy-Galerie im Untersuchungszimmer der Klinik
Wo Heilung im Mittelpunkt steht, darf der Spaß nicht fehlen: Gut gelaunte Patientinnen beim Toben in der Brandenburgklinik
In der Regel begleiten die Mütter ihre krebskranken Kinder in die Klinik. Sie werden aktiv in die Behandlung mit einbezogen.
Per Magnet-Resonanz-Tomographie wird ein genaue Diagnose erstellt.
Schwanken zwischen Hoffnung und Angst: Patient in der Brandenburgklinik