Tschernobyl: Leben in der Todeszone - DER SPIEGEL
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Tschernobyl Leben in der Todeszone

Radioaktive Strahlung tötet. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Insekten, wie Forscher jetzt bei einer Studie in der Ukraine herausgefunden haben. Nahe des Reaktors von Tschernobyl sinkt die Tierzahl mit steigender Strahlenbelastung.
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Atomkraftwerk von Tschernobyl: Auch mehr als 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe dezimiert die radioaktive Strahlung die Zahl der Insekten in der Region.

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Kontaminierte Fahrzeuge: Mit zunehmender Strahlung sinkt die Zahl der Insekten, haben Forscher herausgefunden.

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Graffiti auf Häuserwand in evakuierter Siedlung: Die Wissenschaftler haben in den Wäldern von Tschernobyl von 2006 bis 2008 jeweils im Mai und Juni an 731 Punkten Insekten und Spinnennetze gezählt sowie die Strahlenbelastung gemessen.

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Leerstehende Wohnung in der Stadt Pripjat: Die Strahlung hat auch Auswirkungen auf Vogelpopulationen.

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Zerstörter Helikopter: Manche Lebewesen können sich offenbar auch an die verstrahlte Umwelt anpassen.

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Geisterstadt Pripjat: Bei Pflanzen haben Forscher verändertes Erbgut entdeckt, mit dem sie selbst in extrem feindlicher Umgebung überleben können.

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Leben nahe des Reaktors: Michail Ratkewitsch und Ganna Kalita bereiten ihr Abendbrot vor. Sie leben im Dorf Ilintsie 20 Kilometer von Tschernobyl entfernt.

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