Tsunami trifft Samoa Nach der Katastrophe
Ein Mann steht am Strand bei Lalomanu, noch vor wenigen Tagen gingen hier die Gäste eines Ferien-Resorts spazieren.
Samoa, das Paradies: Vor allem Urlauber aus Australien und Neuseeland schätzen die Traumstrände, die Bilderbuch-Landschaften.
Samoa, die neue Wirklichkeit: Die sechsjährige Mary steht vor den Trümmern des Hauses ihrer Familie in Malaela Aleipate.
Wie eine langfristige Hilfe für das Land aussehen soll, ist bislang unklar.
In den Trümmern des Ferien-Resorts Lalomanu suchen Mitarbeiter des Roten Kreuzes nach Tsunami-Opfern.
Dieses Satellitenbild zeigt Pago Pago im US-Territorium Samoas, kurz bevor der Tsunami am Mittwoch auf das Festland schlug.
Auch das Dorf Poutasi auf Samoa gibt es nicht mehr - ein Einwohner trägt eine tote Meeresschildkröte auf seiner Schulter.
Ein Satellitenfoto vom Flughafen Pago Pago, kurz nachdem der Tsunami aufs Festland getroffen war
Am Strand von Matavai bergen Helfer die Leiche eines Tsunami-Opfers.
Mehrere Dörfer wurden völlig zerstört, die Todeszahl liegt mittlerweile bei 150 Menschen.
Schutt, Trümmer. Verwüstung auch im Dorf Leone im amerikanischen Territorium
Die Rettungskräfte würden wahrscheinlich erst am Wochenende in alle betroffenen Gebiete vordringen können, sagte der Chef der Hilfsorganisation Caritas Australia, Jack de Groot.
Joe Tavale aus Pago Pago begutachtet das Maß der Verwüstung. In der Stadt wurden zahlreiche Geschäfte und Bürogebäude geplündert.
Flugzeuge mit Ärzten und Katastrophenhelfern an Bord sind mittlerweile in Samoa eingetroffen. Sie brachten Trinkwasser, Nahrungsmittel, Zelte, Decken und medizinische Ausrüstung.
Eine Straße in Pago Pago: In Amerikanisch-Samoa, im Osten der Inselgruppe, trafen eine Viertelstunde nach der Warnung vier Tsunamis ein, die vier bis sechs Meter hoch waren und bis zu 1,5 Kilometer weit die Küste überrollten.
Ein Mann steht in Lalomanu in den Trümmern seines Hauses.