Türkei: Erdogan im Portrait - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Erdogan Der autoritäre Macher

Härte gegen Demonstranten, Korruptionsaffäre, Eingriffe in Justiz, Wirtschaft und Presse ¿ all das, scheint es, kann dem türkischen Premierminister Erdogan wenig anhaben. Seine Fans lieben ihn, Umfragen zufolge wird seine AK-Partei bei den Kommunalwahlen Ende März siegen. Warum?
1 / 6

Erstmals seit den Gezi-Protesten im Sommer 2013 wählen die Menschen in der Türkei. Für Premierminister Recep Tayyip Erdogan geht es um seine Zukunft. Er erklärt die Kommunalwahlen Ende März zu einem Referendum über die Zukunft des Landes.

Foto: © Mohamed Azakir / Reuters/ REUTERS
2 / 6

Erdogan (das Foto zeigt ihn auf einer Veranstaltung 1997) ist ein konservativer Muslim, der nur aus Pragmatismus auf Reformen setzt. Der frühere Premierminister Necmettin Erbakan (im Bild links neben Erdogan) gilt als sein politischer Ziehvater.

Foto: © Reuters Photographer / Reuter
3 / 6

Erdogan gelang eine Bilderbuchkarriere: vom Sohn armer Zuwanderer von der Schwarzmeerküste zum mächtigsten Mann im Land. Hier feiern ihn seine Fans im Jahr 1998, als er noch Oberbürgermeister von Istanbul war.

Foto: MURAD SEZER/ ASSOCIATED PRESS
4 / 6

Erdogan versteht sich als Verkörperung der Türkei. Kritik an ihm ist nach dieser Logik unpatriotisch, geradezu Verrat. Innerhalb seiner AK-Partei wird über ihn nur wenig diskutiert - und wenn, dann so, dass Erdogan davon nichts mitbekommt.

Foto: © Reuters Photographer / Reuter/ REUTERS
5 / 6

So sehr ihn seine Fans feiern, so sehr lehnen ihn seine Kritiker ab. Erdogan setzt sich über Gesetze hinweg, mischt sich in Justiz und Wirtschaft ein und beschränkt Presse- und Meinungsfreiheit. Für seine wirtschaftlichen Leistungen loben ihn trotzdem viele Türken.

Foto: © Reuters Photographer / Reuter/ REUTERS
6 / 6

Erdogan und Atatürk: Zu dem Mann, dessen Porträt in allen Büros und in vielen Geschäften in der Türkei hängt, hat der Premierminister ein gespaltenes Verhältnis. Atatürk setzte eine säkulare Republik durch, Erdogan will dem Islam wieder mehr Platz verschaffen.

Foto: © Umit Bektas / Reuters/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?