Turbulenter Pazifik: Das Treiben der Meerestiere - DER SPIEGEL
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Turbulenter Pazifik Das Treiben der Meerestiere

Es gehört zu den ehrgeizigsten Projekten der Wissenschaft: Der "Census of Marine Life" ist die bisher größte Meerestier-Inventur. Jetzt vermelden Forscher ein neues Ergebnis. Erstmals haben sie die Wanderungen von marinen Raubtieren im Pazifik aufgezeichnet - und dabei einige Hotspots entdeckt.
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Meeresschildkröte: Vor mehr als zehn Jahren hatten Forscher eine seinerzeit aberwitzig anmutende Idee. Könnte man über viele Jahre hinweg verfolgen, wie sich die Tiere des Pazifiks bewegen?

Foto: PETER ANDREWS/ REUTERS
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Das Vorhaben ist geglückt und zeigt ein völlig neues Bild der Tierwelt im Pazifik: Erstmals haben Forscher die Wanderungen von marinen Raubtieren in dem Ozean aufgezeichnet - und dabei einige Hotspots entdeckt. Mit Hilfe von kleinen Sendern und Satellitenortung sammelten die Wissenschaftler Positionsdaten von Tausenden Tieren verschiedener Arten.

Foto: TOPP/ CENSUS OF MARINE LIFE
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Verschlungene Wege: Von 2000 bis 2009 verfolgten die Forscher die Wanderungen der marinen Raubtiere, darunter auch Thunfische, Robben, Haie, Seevögel, Schildkröten und Wale (von links nach rechts).

Foto: TOPP/ CENSUS OF MARINE LIFE
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Besonders wichtige Gebiete: Wie die Forscher im Journal "Nature" berichten, konnten sie anhand der Positionsdaten einige Hotspots der Artenvielfalt im Ozean ausfindig machen - Orte, an die viele der Tierarten jährlich zurückkehrten. Dazu gehört demnach der Kalifornienstrom entlang der Westküste Nordamerikas sowie die Verbindung zwischen West- und Ostpazifik auf halbem Weg zwischen Hawaii und Alaska.

Foto: TOPP/ CENSUS OF MARINE LIFE
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Junger Weißer Hai (im Monterey Bay Aquarium): Die Raubfische können überraschend gesellig sein. Auch das haben die Forscher an den Datenbergen ablesen können.

Foto: VERN FISHER/ AP
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Das "Café zum Weißen Hai": Die Forscher haben die Raubfische mit Sendern ausgestattet, per Satellit verfolgt, ihnen Gewebeproben entnommen und mit Horchgeräten nachgespürt. Das Ergebnis war unter anderem diese Karte, welche die Ortstreue der Fische zeigt.

Foto: Weng K. / Boustany A. / Pyle P. / Anderson S. / Brown A. / Block B.
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Jahreszeitenmuster: Von April bis Juli ist im "Café zum Weißen Hai" am meisten los - möglicherweise, weil dann die Weibchen kommen.

Foto: Weng K. / Boustany A. / Pyle P. / Anderson S. / Brown A. / Block B.
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Weißer Hai: Dieses Exemplar wurde vor der Küste Südafrikas fotografiert. Im Ostpazifik hat sich allerdings eine eigene Population herausgebildet.

Foto: ANNA ZIEMINSKI/ AFP
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Fressen und gefressen werden: So sieht ein Weißer Hai aus, wenn man ihm einen leckeren Köder hinhält

Foto: Dan Kitwood/ Getty Images
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Getöteter Hai (in Oregon, 2009): Viele Haiarten sind durch Jagd stark gefährdet.

Foto: AP
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