TV-Geräte mit HDMI 2.1 - DER SPIEGEL
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Neuer Anschlussstandard Was bringt HDMI 2.1

Manche Highend-Fernseher kommen mit neuen Anschlussbuchsen vom Typ HDMI 2.1. Passende Kabel sind teuer. Wir erklären, was der neue Anschluss bringt und für wen er sich lohnt.
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Auflösung und Bildrate
Die neue HDMI-Schnittstelle ist deutlich schneller als die Vorgängerversionen. Während die HDMI-2.0-Buchsen eine Datenrate von 18 Gigabit pro Sekunde erlauben, schaffen die HDMI-2.1-Anschlüsse bis zu 48 Gigabit pro Sekunde. Das ist genug Tempo, um 4K-Videos mit 120 Bildern pro Sekunde durchzuschleusen sowie Filme in 8K und sogar 10K. Es gibt allerdings noch keine kommerziellen Zuspielgeräte, die das ausnutzen können.

Foto: John Locher / AP
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Auto Low Latency Mode (ALLM)
Der Auto Low Latency Mode ist vor allem für Spieler interessant. Ist eine Konsole wie die Xbox One angeschlossen, erfährt der Fernseher über das HDMI-Kabel, dass das Bild möglichst schnell durchgeleitet werden soll. Sprich: Das TV-Gerät schaltet automatisch in den Game-Modus und deaktiviert Funktionen wie Bildglättung und Farbkorrektur. Hersteller wie Panasonic und Samsung haben das bereits in einige TV-Modelle integriert, obwohl kein HDMI 2.1 an Bord ist.

Foto: Microsoft
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Enhanced Audio Return Channel (eArc)
Wenn Fernseher und Audio-Receiver den sogenannten Enhanced Audio Return Channel (eArc) beherrschen, können sie per HDMI-Kabel Informationen miteinander austauschen. Außerdem können Tonsignale in höherer Qualität übertragen werden. Auch diese Funktion haben einige Hersteller bereits in ihre neuen Fernseher eingebaut, obwohl dort nur Eingänge mit HDMI 2.0 montiert sind.

Foto: Jörg Breithut
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Quick Frame Transport (QFT)
Mit dem Quick Frame Transport (QFT) soll die Zeit verringert werden, die zwischen dem Druck einer Taste auf dem Gamepad und der entsprechenden Reaktion auf dem Bildschirm vergeht. Spiele sollen sich dadurch flüssiger spielen lassen.

Foto: Andy Rain/ dpa
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Quick Media Switching (QMS)
Wenn der Zuschauer zwischen verschiedenen Zuspielgeräten an den HDMI-Eingängen umschaltet, erscheint oft ein blauer oder schwarzer Bildschirm. Der Grund: Der Bildprozessor muss sich auf eine neue Bildwiederholrate einstellen. Mit Quick Media Switching (QMS) soll das besser werden. Bei gleichbleibender Auflösung soll der kurze Blackout beim Umschalten weniger auffallen.

Foto: Monika Skolimowska/ dpa
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Variable Refresh Rate (VRR)
Die Variable Refresh Rate (VRR) ist vor allem im Zusammenspiel mit Spielkonsolen interessant. Je nach Szene wird die Bildwiederholrate angepasst, um Bildruckeln zu vermindern und ein möglichst flüssiges Videobild an den Fernseher zu übertragen.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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