TV-Legende Larry Hagman Auf ewig ein Ewing
"Dallas"-Darsteller Larry Hagman in bekannter Pose: Der Schauspieler wurde als J.R. Ewing in der Serie einer der bekanntesten Bösewichte der TV-Geschichte. Nun ist Hagman im Alter von 81 Jahren gestorben.
Die "Dallas"-Besetzung im Jahr 1984 (von links nach rechts): Susan Howard als Donna Kriggs; Steve Kanaly als Ray Kriggs; Howard Keel als Clayton Farlow; Donna Reed als Miss Ellie; Hagman als J.R. Ewing; Linda Grey als Sue Ellen; Patrick Duffy als Bobby Ewing und Priscilla Presley als Bobbys Freundin Jenna Wade
J.R. Ewing war die Rolle seines Lebens: Hagman vor der Southfork Ranch: Das Gebäude diente in "Dallas" als Stammsitz des Ewing-Clans.
Hagman bei "Dallas"-Dreharbeiten im Jahr 1979: Mehr als ein Jahrzehnt spielte er Fiesling J.R. Ewing.
Hagman, Jahrgang 1931, wurde durch seine Mutter Mary Martin (1914 - 1990) an die Schauspielerei herangeführt. Martin war unter anderem in London Star des Musicals "South Pacific". Hier üben Mutter und Sohn gemeinsam Lieder.
Larry Hagman mit seiner Frau, der Modezeichnerin Maj Axelsson: Das Paar heiratete 1954. 1958 kam Tochter Kristina Mary Heidi zur Welt, Sohn Preston folgte 1962. Hagman bezeichnete seine Gattin einmal als "das Beste, was mir je passierte".
Erste große Erfolge feierte Hagman an der Seite von Barbara Eden in "Bezaubernde Jeannie".
Dann kam "Dallas" - und der ganz große Erfolg. Hier ist Hagman mit seiner Serien-Ehefrau Sue Ellen, gespielt von Linda Gray, zu sehen.
"Larry Hagman war 35 Jahre lang mein bester Freund. Er war kreativ, lustig, liebevoll und begabt, und ich werde ihn unglaublich vermissen", sagte Gray - hier ist sie mit Hagman bei einer Premiere im August in London zu sehen.
Der Ewing-Clan (hinten von links): Hagmann alias J.R. Ewing, Linda Gray als dessen Frau Sue-Ellen, Jim Davis als Vater Jock Ewing, Patrick Duffy als J.R.s Bruder Bobby Ewing und Victoria Principal als dessen Frau Pamela Ewing. Vorne sitzen Barbara Bel Geddes als Jocks Ehefrau Miss Ellie Ewing und Charlene Tilton als Enkelin Lucy.
Am Ende der zweiten "Dallas"-Staffel wurde auf den von Hagman gespielten J.R. Ewing geschossen - der perfekte Cliffhanger. Die Frage, wer gefeuert hatte, beschäftige Fans über Monate. Der irische Moderator Jerry Wogan versuchte im Scherz, Hagman mit Waffengewalt zur Preisgabe des Geheimnisses zu bewegen. Hagman sagte später, ein Verlag habe ihm 250.000 Dollar angeboten, wenn er verrate, welche Serienfigur geschossen habe. Er habe überlegt, zu lügen und das Geld trotzdem zu nehmen, sagte Hagman. Aber am Ende "habe ich entschieden, im echten Leben nicht so wie J.R. zu sein".
Entspannt hinter den Kulissen: Hagman und seine Frau Maj im November 1981 in seiner Umkleide in Los Angeles.
Hagman im Jahr 1978 am "Dallas"-Set: Er spielte in den 357 Folgen der Serie mit.
Vorliebe für den ungewöhnlichen Auftritt: Hagman im vergangenen Jahr bei einer Party in Beverly Hills.
Zum Teufel mit der Kohle: Hagman wirft bei einem Fototermin mit nachgemachten Dollarscheinen um sich. Die Beliebtheit von "Dallas" machte ihn reich.