Twitter-Sperren Sarkozy gegen Sarkozy
Parodie und Kritik unerwünscht: Twitter hat mehrere Accounts gesperrt, die den Wahlkampf von Nicolas Sarkozy aufs Korn nahmen. Bürgerrechtler sprechen von Zensur - #Sarkocensure. Dafür ist der französische Staatschef nun offizieller Twitter-Nutzer.
Nicolas Sarkozy bei seinem Wahlkampfauftakt am Sonntag in Marseille: Kritik auf Twitter unerwünscht
Foto: ASSOCIATED PRESS
Twitter-Account der französischen Satireseite kaboul.fr: "Antwort von Twitter! Der parodistische Sarkozy-Account von Kaboul.fr, online seit September 2010, wurde nach einer Meldung geschlossen."
@_nicolassarkozy twittert nicht mehr: Der Satire-Account wurde gesperrt, nachdem der echte Nicolas Sarkozy mit dem Twittern anfing.
Offizielle Twitter-Seite von Nicolas Sarkozy: Die Gruppe Internet sans frontières spricht von Zensur.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?