Tyler Brûlé Mehr Nationalstolz, bitte!
Deprimierend: Sechs Flugzeuge der ungarischen Pleite-Airline Malev warten hier darauf, in ihre Einzelteile zerlegt zu werden.
Ersatzverkehr: Inzwischen hat Billigflieger Ryanair den Airport Listr Ferenc in Budapest für sich entdeckt und in sein Streckennetz aufgenommen. Für den Kolumnisten Tyler Brûlé keine Alternative zu einer eigenen nationalen Fluggesellschaft wie Malev.
Pleitegeier: Insolvente Fluggesellschaften sind keine Seltenheit. Das traurige Schicksal der Zahlungsunfähigkeit ereilte jüngst Air Australia...
...und die spanische Airline Spanair, die Ende Januar 2012 den Betrieb einstellte.
Außer Betrieb: Auch das belgische Luftfahrtunternehmen Sabena...
...und die Schweizer Swissair fliegen nicht mehr über den Wolken. Aus der Insolvenz der Eidgenossen entstand die Swiss, die eine hundertprozentige Tochter der Lufthansa.
Positive Beispiele: Tyler Brûlé ist großer Fan von Emirates...
...und Singapore Airlines. In beiden Fällen haben kleine Staaten ihre Fluggesellschaften zu einem Teil ihrer nationalen Identität gemacht.
Der finnische Patient: Die nationale Fluggesellschaft Finnair steht zum Verkauf. Keine gute Idee, findet Tyler Brûlé. Etwas mehr Nationalstolz sei angebracht.