U-864: Wrack voller Gift - DER SPIEGEL
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U-864 Wrack voller Gift

Hitler hatte es auf geheime Mission geschickt, die Briten versenkten das deutsche U-Boot U-864. Weil seine giftige Ladung Fische und Menschen bedroht, plant Norwegen nun einen Unterwasser-Sarkophag für das Wrack.
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Giftiges Erbe: Das Zweite-Weltkrieg-Wrack der deutschen U-864 liegt rund vier Kilometer vor der norwegischen Küste - vor dem Eingang des Bergen-Fjords. Dort war es am 9. Februar vom britischen U-Boot "Venturer" versenkt worden

Foto: Kystverket / Geoconsult
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Gusseiserne Flasche: Fast 1900 dieser Behältnisse hatte U-864 an Bord. Sie waren mit Quecksilber gefüllt - und korridieren langsam. Damit geht von dem Wrack eine akute Umweltgefahr aus 

Foto: Kystverket
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Wrackteil (Computergrafik): Das Heck des deutschen U-Boots U-864 ragt vom Meeresboden empor. Nachdem ein Torpedo das Schiff getroffen hatte, zerbrach es in zwei Teile. Aus Sonarmessungen der norwegischen Marine wurde dieses Bild erzeugt

Foto: Kystverket / Geoconsult
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Lage: Die beiden Wrackteile auf dem Meeresboden. Um die Stelle herum wiesen Analysen eine erhöhte Quecksilberbelastung nach. Erhöhte Dosen dieses giftigen Metalls wurden bereits in Fischen nachgewiesen. Mittlerweile ist in einem Areal von der Größe eines Quadratkilometers über dem Wrack der Fischfang verboten

Foto: Kystverket / Geoconsult
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Überreste: Diese Bilder des Turms von U-864 nahm ein Tauchroboter der Firma Geoconsult auf, die im Auftrag des norwegischen Kystverket das Wrack und seine Umgebung erforscht

Foto: Kystverket / Geoconsult
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Bagger am Meeresgrund: Mit 100.000 Kubikmetern Sand und Schotter soll die U-864 bedeckt werden. Eine Betonschicht soll den Sarkophag vor Erosion schützen. Mit spezieller Abdichtung versehen, kann eine solche Abdeckung nach Ansicht der Experten das Quecksilber dauerhaft aus dem Ökosystem fernhalten. Die Arbeiten können nur im Sommer bei gutem Wetter durchgeführt werden - frühestens 2007

Foto: Kystverket / Geoconsult
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