Uefa Cup Eckentänzer und Gelbsünder
Piotr Trochowski (l.) vom Hamburger SV und Diego von Werder Bremen sollten das Spiel ihrer Teams leiten. Dieses gelang dem Brasilianer besser als dem deutschen Nationalspieler. Dennoch ...
... waren es die Hamburger, die das erste Tor erzielten. Nach einem Konter traf Ivica Olic. Werder-Keeper ...
... Tim Wiese ließ danach kurz den Kopf hängen, wusste er doch, dass sein Team nun zwei Tore in 90 Minuten zum Weiterkommen brauchte. Währendessen ...
... feierte Joris Mathijsen (r.), Passgeber zum 1:0, mit seinem Teamkollegen Olic. Doch noch vor der Pause konnten auch die Bremer jubeln. Und wer sonst ...
... als Diego sollte den Ausgleich erzielen. Danach folgte der für ihn typische ...
... Sprung an die Eckfahne. Doch wenig ...
... nach einem Disput mit HSV-Verteidiger Alex Silva jedoch ...
... sah er Gelb. Damit war klar, dass er das Finale so oder so als Zuschauer erleben würde. Den ...
... Weg dorthin ebnete auch Claudio Pizarro, der nach seinem zwischenzeitlichen 2:1 gemeinsam mit Diego und Torsten Frings jubelte. In einer ...
... umkämpften Partie markierte ...
... Kapitän Frank Baumann den dritten Treffer für Werder, und wusste ...
... offensichtlich um die Bedeutung seines Tores. Zwar erzielte Olic noch das 2:3 für Hamburg, doch nach ...
... dem Schlusspfiff jubelten nur die Bremer. Auch dank ...
... einer Papierkugel. Diese hatte den Ball Sekundenbruchteile vor einen beabsichtigten Rückpass des HSV-Abwehrspielers Gravgaard zu seinem Keeper Rost leicht in die Luft steigen lassen. Das Resultat: Gravgaard spielte den Ball unbeabsichtigt mit dem Schienbein ins Toraus. Ecke. Zurück blieb ...
... ein frustrierter Gravgaard. Aus der Ecke folgte dann das Gegentor zum 1:3. Die Papierkugel ...
... stieg nach dem Abpfiff zum Fernsehstar auf, dargeboten von Moderator Oliver Welke. Auch Werder-Manager ...
... Klaus Allofs zeigte sich gerne mit dem Corpus Delicti. Ob er den Vorschlag Welkes, die Kugel gehöre doch ins Werder-Museum realisiert, ist noch unklar.