Ueli Steck: Szenen eines Bergsteigerlebens - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Ueli Steck stirbt im Himalaja Bilder eines extremen Bergsteigerlebens

Schon mit 18 durchstieg er die Eiger-Nordwand, er erkletterte alle 82 Viertausender der Alpen. Nun starb Ueli Steck bei der Vorbereitung eines Rekordversuchs am Mount Everest. Bilder eines extremen Bergsteigerlebens.
1 / 6

Ueli Steck feierte im Oktober 2016 seinen 40. Geburtstag. Der Schweizer stellte damals fest, dass ungewöhnlich viele große Alpinisten zwischen 40 und 45 am Berg den Tod fanden.

Foto: Christian Beutler/ dpa
2 / 6

Und Ueli Steck war ein großer Alpinist, einer der prominentesten Extrembergsteiger der Welt. In der Szene trug er den Spitznamen "Swiss Machine". Das Bild zeigt ihm beim Erklettern der Nordseite des Alpenberges Les Droites: Für die Wand mit einer durchschnittlichen Steilheit von 60 Grad benötigte Steck nur etwas mehr als zwei Stunden.

3 / 6

Die Eiger-Nordwand durchstieg Ueli Steck schon mit 18 zum ersten Mal. Im Sommer 2015 kletterte er auf alle 82 Viertausendern der Alpen. Steck bezwang aber auch die Klassiker in anderen Weltregionen, den Everest, die Annapurna, den Mount Dickey in Alaska oder El Capitan in Kalifornien. Immer ohne Flaschensauerstoff, meist in enormem Tempo.

Foto: JEAN-PIERRE CLATOT/ AFP
4 / 6

Steck wusste seine extremen Leistungen auch gut zu vermarkten. Der Bergsteiger, hier mit seinem Kollegen Stephan Siegrist im Gespräch mit Journalisten, veröffentlichte mehrere Bücher - zuletzt "Der nächste Schritt. Nach jedem Berg bin ich ein anderer" im Malik-Verlag.

Foto: Peter Klaunzer/ picture alliance / dpa
5 / 6

Auf einer Vorbereitungstour für sein neuestes Rekordprojekt - der Doppelbesteigung des Mount Everest (hier im Bild) und des Nachbarbergs Lhotse - stürzte Ueli Steck nun tausend Meter in die Tiefe.

Foto: Tashi Sherpa/ AP
6 / 6

Das Bild zeigt den Transport seiner Leiche zum Hospital in Kathmandu, Nepal. Er war allein unterwegs. Ueli Steck wurde 40 Jahre, sechs Monate und 26 Tage alt.

Foto: SHRESTHA/ EPA/ REX/ Shutterstock
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?