Ufo-Häuser in Taiwan - DER SPIEGEL
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Ufo-Häuser in Taiwan Die Geisterstadt der Außerirdischen

Eine echte Alien-Landung könnte kaum mysteriöser sein: An der Nordküste Taiwans steht seit über 40 Jahren eine ruinöse Ferienanlage mit futuristischen Appartements. Michail Hengstenberg suchte die Erbauer - und stieß auf eine Story zwischen Web-Legende und japanischem Horrorfilm.
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Keine Spur mehr von Luxus: Zerbrochene Scheiben, heruntergekommene Gebäude - die einstige Luxusanlage, die fast 40 Jahre dem Verfall ausgesetzt war in einer Aufnahme vom 3. März 2008.

Foto: Cypherone
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"UFO-Resort": In Sanjhih, nördlich von Taipei (Taiwan) gelegen, befindet sich eine verlassene und halb verfallene Siedlung aus UFO-förmigen Gebäuden. Die Häuser wurden vermutlich Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre als Luxus-Resort gebaut, jedoch nie fertig gestellt. Mittlerweile sind sie zu großen Teilen verfallen. Hochkontrastbild-Aufnahme vom 15. Juni 2006.

Foto: Cypherone
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UFOs in Sanjhih: Großzügige Grünanlagen, viel Wasser und ein künstlicher Felsen - verweilenden Gästen hätten sich hier vermutlich schnell entspannen können.

Foto: Cypherone
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"UFO-Haus": Gründe für den Abbruch des UFO-Resort-Projektes in Sanjhih (Taiwan) waren wahrscheinlich sowohl finanzielle Probleme als auch Planungsfehler, extreme Temperaturunterschiede und Unfälle - aber auch Aberglaube könnte eine Rolle gespielt haben. Manche Menschen sind der Überzeugung, dass die Bauarbeiten um 1970 aufgrund von im Resort herumspukenden Geistern abgebrochen wurden. High Dynamic Range- bzw. Hochkontrastbild-Aufnahme (HDR) vom 23. Februar 2008.

Foto: Cypherone
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Badeverbot: Einer der möglichen Gründe für das Scheitern der Anlage - noch während der Bauarbeiten soll per Gesetz das Baden an bestimmten Küstenregionen Taiwans verboten worden sein, unter anderem auch vor Sanjhih - Damit hätte das Ferienresort erheblich an Attraktivität eingebüßt und sei deshalb aufgegeben worden. Das zumindest behaupten einige Taiwanesische Blogs.

Foto: Cypherone
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Verlassenes Resort: Von diesem künstlichen Felsen aus sollte wohl eine Wasserrutsche in einen der drei Swimming-Pools führen. Doch dazu kam es nie - wie diese Fiberglas-Einzelteile beweisen.

Foto: Cypherone
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Mit Blick aufs Meer: Asiatische Luxusvorstellungen der siebziger Jahre lassen sich hier nur noch erahnen.

Foto: Cypherone
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Luftaufnahme: Das Satellitenbild von Google Maps gibt einen Überblick über die Anlage des "UFO-Resorts" in Sanjhih (Taiwan). Gut zu erkennen: Die großzügigen Pool-Anlagen.

Foto: Cypherone / Google Maps
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Panoramablick: Aufnahme eines der UFO-Appartements durch die Linse einer 360°-Kamera.

Foto: Cypherone
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Es grünt so grün: Über Vieles ist mittlerweile Gras gewachsen - ungeklärt bleibt allerdings bis heute, weshalb das Resort in Sanjhih nie fertig gestellt wurde. Einige Menschen glauben, dass herumspukende Geister der Grund dafür seien.

Foto: Cypherone
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Blick von oben: Die HDR-Aufnahme vom 23. Februar 2008 zeigt den stark fortgeschrittenen Verfall der nie genutzten UFO-Häuser in Sanjhih.

Foto: Cypherone
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Schauderhaft schöner Ausblick: Ein Blick aus den Panoramafenstern der "UFO-Häuser" in Sanjhih (Taiwan). Etwas ungewöhnlich scheint die Blickrichtung, aber mal ehrlich: wer guckt schon aufs Meer, wenn er stattdessen auch so einen Ausblick genießen kann?

Foto: Cypherone
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Abflugbereit: Trotz des Zerfalls wirkt dieses UFO-Haus, als könnte es jeden Moment abheben. Hochkontrastbild vom 23. Februar 2008.

Foto: Cypherone
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Nachteil Fiberglas: Eine der vielen Theorien über den Untergang der UFO-Stadt bezieht sich auf die Bauweise der Anlage. Die vornehmlich aus Fiberglas gebauten, frei stehenden Kuppeln mit großen Glasflächen hätten sich im Sommer stark erhitzt - und wären so zu einer unfreiwilligen Sauna für die potenziellen Gäste geworden.

Foto: Cypherone
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Entartete UFOs: Ein Zaun umgibt das Gelände in Sanjhih (Taiwan), auf dem sich das verlassene Hotel-Resort mit den UFO-förmigen Bauten befindet.

Foto: Cypherone
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UFO-Skelett: Der Zahn der Zeit hat an den Gebäuden genagt. Fast alle Fenster sind zerstört, die Bausubstanz marode. Die UFO-Häuser sind unrettbar verloren.

Foto: Cypherone
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Kein Spaß im kühlen Nass: Auf der UFO-Anlage in Sanjhih befinden sich neben den UFO-Häusern auch zwei Swimming Pools mit mittlerweile nicht mehr funktionierenden Fontänen sowie eine Wasserrutsche. Das Arrangement der Anlage wirkt wie eine kühne Reißbrett-Vision - die Wirklichkeit geworden ist.

Foto: Cypherone
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Langsamer Verfall: Spätestens seit Anfang der neunziger Jahre hätten die UFO-Häuser abgerissen werden sollen. Sämtliche Versuche, die Anlage fertig zu bauen, waren zu diesem Zeitpunkt gescheitert.

Foto: Cypherone
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Material aus der Zukunft: Die UFO-Häuser wurden in einer Mischbauweise aus Beton und Fiberglas gefertigt. Zum Zeitpunkt des Baubeginns in den siebziger Jahren ein revolutionäres Verfahren.

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Postgelbe UFOs: Einst sollten hier reiche Taiwanesen und US-Soldaten auf Urlaub entspannen. Tatsächlich war die Anlage nie bewohnt - und ist seit über 40 Jahren dem Verfall überlassen.

Foto: Cypherone
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UFOs im Hintergrund: Die Stadt Sanjhih in Taiwan. Ganz hinten, fast schon am Horizont: die UFO-Häuser.

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UFO-Reste: Die UFO-Appartements befinden sich in unterschiedlichen Verfallsstadien. Einige sind noch nahezu perfekt erhalten, andere schon komplett zerstört. Warum, weiß niemand.

Foto: Jennifer Su
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Von einem fremden Stern: Jeweils sechs UFO-Appartements bilden eine Einheit und sind durch ein gemeinsames Treppenhaus verbunden.

Foto: Jennifer Su
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?