Flüchtlingsschicksale Olena Churina, neun Kinder, aus der Oblast Luhansk
Mit ihren Kindern lebt Olena Churina seit über einem Jahr im Camp. Im April 2014 hofften sie noch auf ein baldiges Ende des Konflikts. Aber nach fünf Monaten des Wartens entschied sich die Familie zur Flucht.
Im Flüchtlingscamp teilen sie sich zu zehnt ein Zimmer mit rund 24 Quadratmetern. Sie habe ihre Kinder gefragt, ob sie zurück nach Hause wollten, erzählt Churina. "Sie haben gesagt: Nein Mutter, dort ist Krieg."
Im Camp gibt es viele Angebote für Kinder, betreut von freiwilligen Helfern. Sie spielen gemeinsam, lernen Englisch, besuchen den Zirkus und unternehmen Ausflüge. "Hier können sich meine Kinder entwickeln und wieder Spaß haben", sagt Churina.
Das Flüchtlingscamp ist durch einen Zaun geschützt, Überwachungskameras laufen rund um die Uhr. Churina muss sich keine Sorgen machen, wenn ihre Kinder allein zum Spielplatz laufen.
Churina und die Kinder leben in einem Metallcontainer. Sie haben ein Zimmer, ein Bad, eine winzige Küche. Nachts schlafen die zehn Personen in sieben Etagenbetten.