Krise in der Ukraine Brennpunkt Slowjansk
Die Kämpfe in der ostukrainischen Stadt Slowjansk gehen weiter. Regierungstruppen haben dort erneut prorussische Kräfte angegriffen - die verteidigen sich. Dieser Separatist geht bei Bahngleisen in Stellung.
Am Stadtrand von Slowjansk schlagen Granaten ein - zur gleichen Zeit werden die Toten der vergangenen Tage begraben. Diese Menschen versammeln sich am Sarg eines Separatisten.
Diese prorussischen Kämpfer tragen den Sarg eines in Slowjansk getöteten Kameraden. Am Mittwoch wurden vier Kämpfer und zwei Zivilisten begraben.
Ukrainische Soldaten stehen an einem Checkpoint nahe Slowjansk. Regierungstruppen gehen seit Tagen mit Panzerfahrzeugen und schwerer Gefechtstechnik vor. Nach Informationen beider Seiten starben zahlreiche Menschen, Dutzende wurden verletzt.
Auch in Donezk stehen bewaffnete Separatisten bereit. Sie planen für kommenden Sonntag eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit des Gebiets Donezk. Doch solche Referenden sind nach ukrainischen Gesetzen nicht zulässig - neue Spannungen sind zu erwarten.
Diese Separatisten gingen am Dienstag in Donezk in Stellung.
Die Stadt Mariupol liegt im Südosten der Ukraine, nahe der russischen Grenze. Auch hier stehen sich prorussisch eingestellte Menschen und ukrainische Polizisten gegenüber.
In Mariupol bleibt die Lage unübersichtlich. Dort belagerten prorussische Kräfte wochenlang das Rathaus.
Regierungskräfte eroberten das Gebäude am Mittwoch kurz zurück. Etwa 15 Menschen seien bei einem Gaseinsatz der Polizei verletzt worden, behaupteten Aktivisten. Mehrere Menschen seien festgenommen worden, teilte das Innenministerium in Kiew mit.
Doch die Separatisten haben das Gebäude nun offenbar wieder eingenommen.