Ukraine: Russlands Feind Nummer eins - DER SPIEGEL
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Ukraine Russlands Feind Nummer eins

Dmytro Jarosch ist Russlands größter Feind in der Ukraine: Sein paramilitärischer Rechter Sektor hat Wiktor Janukowitsch gestürzt. Im Interview spricht er über den Kampf gegen Separatisten - und seine Skepsis gegen den liberalen Einfluss der EU.
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Er ist einer der Männer, die den Ex-Präsidenten Wiktor Janukowitsch zu Fall brachten: Dmytro Jarosch. Auf dem Maidan bekam er mehr Applaus als die ehemalige Regierungschefin Julija Timoschenko. Jarosch hat den grünen Kampfanzug vom Maidan jedoch abgelegt. Nun trägt er Anzug und Krawatte.

Foto: Sergey Dolzhenko/ dpa
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Der 42-Jährige ist Gründer und Kommandeur der Nationalistengarde Rechter Sektor. Die paramilitärische Truppe ist die große Unbekannte im Ringen um die Zukunft der Ukraine. Am 25. Mai kandidiert Jarosch bei den Präsidentschaftswahlen.

Foto: Sergei Chuzavkov/ AP/dpa
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Auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew bewachten seine Kämpfer die Barrikaden. Kurz vor Julija Timoschenkos Freilassung hielt er eine Ansprache vor den Demonstranten. Er macht sich stark gegen Oligarchen und Kiews politisches Establishment.

Foto: Maxim Shipenkov/ dpa
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Auf dem Maidan machte sich Jarosch immer auch mit radikalen Forderungen beliebt. So ist sein Ziel eine "Entrussifizierung" der Ukraine, die eben in Teilen zutiefst russisch geprägt ist.

Foto: DAVID MDZINARISHVILI/ REUTERS
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Würde er als Präsident gewählt, würde Jarusch die Steuern senken, um den Mittelstand und ausländische Investoren zu entlasten. "Wir müssen Ordnung schaffen in der Justiz", sagt er im Interview mit SPIEGEL ONLINE. "Das Innenministerium ist faktisch eine terroristische Organisation."

Foto: Sergey Dolzhenko/ dpa
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Außerdem fordert Jarusch liberalere Waffengesetze. Seine Begründung: Ein Kosake sei ein "freier, bewaffneter Mann". Das bewaffnete Volk könnte sich gegen Putin durchsetzen, so Jarusch. Laut den jüngsten Umfragen kann Jarusch keine zwei Prozent der Ukrainer für sich gewinnen.

Foto: INNA SOKOLOVSKAYA/ AFP
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