Protest in Kiew Opposition fordert Neuwahlen
Barrikaden auf dem Unabhängigkeitsplatz: Tausende Demonstranten verbrachten die Nacht in Zelten.
Konfrontation an der Präsidialresidenz: Im Regierungsviertel von Kiew gab es Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten. Die Opposition distanziert sich von der Gewalt und macht Provokateure dafür verantwortlich.
Der dritte Tag in Folge: Auch am Sonntag sind zahlreiche Demonstranten in die Innenstadt von Kiew gekommen.
Botschaft in Schwarz: "Freiheit" sprüht dieser Demonstrant auf den Metallzaun, den die Polizisten rund um den Präsidentenpalast gezogen haben
Boxweltmeister Vitali Klitschko: Der Oppositionspolitiker führte den Demonstrationszug am Sonntag an. Er wirft der Regierung vor, der Ukraine den Traum von der europäischen Integration gestohlen zu haben.
Die Reihen fest geschlossen: Die Oppositionellen widersetzen sich einem Gerichtsurteil, das Demonstrationen auf dem Unabhängigkeitsplatz untersagte.
In die Europa-Flagge gehüllt: In den Protestzug am Sonntag mischten sich auch viele ältere Menschen und Familien mit Kindern.
Abgeschirmt: Zunächst riegelte die Polizei den zentralen Platz ab. Doch die Demonstranten setzten sich durch.
Ausharren in der kalten Nacht. Rund tausend Demonstranten hielten in der Nacht zum Sonntag in der Kiewer Innenstadt Wache.
Demonstrantin am Samstag in Kiew: Die ukrainische Opposition plant aus Protest gegen Präsident Wiktor Janukowitsch einen landesweiten Streik.
Demo in Kiew: Die Vorbereitungen für den Streik liefen bereits, sagte einer der drei Oppositionschefs, Arsenij Jazenjuk, am Samstag vor Journalisten. Außerdem werde ein "Hauptquartier des nationalen Widerstands" eingerichtet.
Spuren der Nacht: Die Polizei hatte im Morgengrauen gewaltsam eine Demonstration von Europa-Befürwortern aufgelöst.
Gewaltsames Ende: Spezialeinheiten der Polizei stürmten am frühen Samstagmorgen den zentralen Unabhängigkeitsplatz der ukrainischen Hauptstadt.
Polizeieinsatz: Angeblich wurden mindestens 35 Menschen festgenommen.
Brutaler Einsatz: Regierungsgegner berichten zudem von Dutzenden Verletzten. Die Beamten hätten Schlagstöcke eingesetzt, hieß es.
Opfer des Polizeieinsatzes: Im Bild ist ein verletzter Fotograf der Nachrichtenagentur Reuters zu sehen.
Kritik an Spezialkräften: Die Opposition warf den Mitgliedern der Spezialeinheit "Berkut" (Steinadler) vor, sie seien unverhältnismäßig hart vorgegangen. Augenzeugenberichten zufolge feuerten die Beamten Rauchgranaten auf den Platz, auf dem sich die Demonstranten versammelt hatten.
Abkommen gescheitert: Nach jahrelangen Verhandlungen hatte der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch einen Assoziierungspakt mit der EU platzen lassen.