Uma Thurman über Harvey Weinstein: - DER SPIEGEL
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Thurman, Weinstein, Tarrantino "Kugel nicht verdient"

Vor Kurzem hatte Schauspielerin Uma Thurman noch gesagt, sie sei zu wütend, um sich zum Fall Harvey Weinstein zu äußern. Nun sprach sie doch darüber - und ihre Wut ist ganz offensichtlich nicht verflogen.
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"Frohes Thanksgiving euch allen. Mit Ausnahme von dir, Harvey, und all deinen verfluchten Mittätern - ich bin froh, dass es langsam vor sich geht - du hast eine Kugel nicht verdient", mit diesen Worten attackierte US-Schauspielerin Uma Thurman den Produzenten Harvey Weinstein in einem Post auf Instagram.

Foto: Anne-Christine Poujoulat / AFP
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Seitdem wird spekuliert, was Thurman Weinstein vorwirft.

Foto: LOIC VENANCE/ AFP
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Nun hat sie in einem Interview mit der "New York Times" gesagt, warum sie so wütend auf Weinstein ist.

Foto: Peter Kramer/ AP
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Dutzende Frauen werfen ihm vor, sie sexuell belästigt zu haben, in einigen Fällen geht es auch um den Vorwurf der Vergewaltigung. Weinstein bestreitet das.

Foto: Mike Segar / REUTERS
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Nun berichtet auch Thurman von Übergriffen durch den Produzenten.

Foto: Getty Images
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Ein erster Übergriff habe in einer Londoner Hotelsuite stattgefunden.

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ANNE-CHRISTINE POUJOULAT/ AFP

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"Er drückte mich runter. Er versuchte, sich auf mich zu schieben. Er versuchte, sich zu entblößen. Er machte alle möglichen unangenehmen Dinge", sagte Thurman der Zeitung zufolge. "Wie eine Echse versuchst Du da, dich heraus zu winden. Ich tat alles, um wieder auf die Spur zu kommen. Meine, nicht seine Spur", sagt Thurman.

Foto: Pascal Le Segretain/ Getty Images
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Thurman habe Weinstein, der ihr am Tag danach einen üppigen Strauß gelber Rosen geschickt habe, konfrontiert - und ihm gesagt: Wenn er das anderen Frauen antue, was er ihr antue, wolle sie seine Karriere ruinieren.

Foto: Pascal Le Segretain/ Getty Images
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Im Fall von Thurman stritt der Produzent laut "New York Times" über einen Sprecher ebenfalls einen sexuellen Übergriff ab. Weinstein habe sie für eine "ausgezeichnete Schauspielerin gehalten". Er habe ihr zwar in England Avancen gemacht und dabei ihre Signale "falsch gedeutet". Dafür habe er sich aber auch umgehend entschuldigt.

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Thurman belastet auch Regisseur Quentin Tarantino.

Foto: ANNE-CHRISTINE POUJOULAT/ AFP
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Tarantino hatte mit beiden eng zusammenarbeitet. Er hat sich inzwischen aber öffentlich von Weinstein distanziert.

Foto: Jens Kalaene/ dpa
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Thurman wirft Tarantino laut "New York Times" eine ausgesprochene Brutalität am Set vor. Bei den Dreharbeiten zu den "Kill Bill"-Filmen habe Tarantino sie gewürgt und gespuckt - während sie in den Filmen ausgerechnet die Rolle einer starken Frau verkörpern sollte.

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Hier ist Thurman 2014 gemeinsam mit Tarantino und Weinstein bei den Filmfestspielen in Cannes zu sehen.

Foto: VALERY HACHE/ AFP
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Thurman, hier 2013 in Cannes, lebt in New York. In der Metropole leben auch die beiden Kinder, die sie mit Schauspieler Ethan Hawke hat.

Foto: Ian Langsdon/ dpa
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Eine weitere Tochter hat Thurman mit dem Bankier Arpad Busson - hier ist das Paar im November 2008 in Berlin zu sehen.

Foto: Jens Kalaene/ dpa
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Zweimal waren Thurman und Busson verlobt. Hier sind sie 2009 in New York zu sehen.

Foto: Jason_Szenes/ dpa
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Thurman hat in Dutzenden Filmen mitgespielt. Einer ihrer größten Erfolge waren die "Kill Bill"-Streifen. In den vergangenen Jahren war Thurman unter anderem in "Nymphomaniac" von Regisseur Lars von Trier zu sehen.

Foto: Jason Szenes / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?