Umfrage/ Erster Job - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Ferienjobs Burger braten für die große Reise

Die freie Zeit in den Sommerferien können Schüler nutzen, um sich vom Schulalltag zu erholen - und auch, um das erste eigene Geld zu verdienen. Denn davon lassen sich langersehnte Wünsche erfüllen.
1 / 11

Dominik hat als Jugendlicher in den Ferien bei einer IT-Firma gejobbt. "Weil ich aus einem Dorf mit schlechter Verkehrsanbindung stamme, habe ich meine ersten Gehälter gespart und mir davon einen Roller gekauft - in auffälligem Rot. Den fand ich ziemlich cool", sagt er. Heute baut der 26-Jährige weder Lan-Kabel noch Computer zusammen, sondern studiert Wissenschaft, Medien und Kommunikation.

Foto: Nele Gülck
2 / 11

In den Schulferien hat Dane bei einem Arzt an der Anmeldung gejobbt. Sie durfte sogar bei Untersuchungen dabei sein. Von ihrem ersten eigenen Geld hat sie ihre Eltern zum Eis essen eingeladen. Der Ferienjob hat der 26-Jährigen so gut gefallen, dass sie heute in Berlin als Medizinische Fachangestellte arbeitet.

Foto: Nele Gülck
3 / 11

Als Peter angefangen hat als Gas- und Wasserinstallateur zu arbeiten, hatte er ein Bruttogehalt von gerade einmal 60 D-Mark. Seine ersten Gehälter hat er gespart, um sich davon ein japanisches Transistorradio zu kaufen. "Mit Kopfhörern habe ich mir Radiosendungen auf dem kleinen Gerät angehört - es war gerade einmal so groß wie eine Zigarettenschachtel", erinnert sich der heute 71-jährige Kölner.

Foto: Nele Gülck
4 / 11

Vier Jahre lang hat Marie neben der Schule und in den Ferien für ein Fast-Food-Restaurant gearbeitet. Ihre ersten Gehälter hat sie angespart, um in die Türkei zu reisen. Heute macht die 24-jährige Französin ein Marketing-Praktikum in Madrid.

Foto: Nele Gülck
5 / 11

Kari hat schon mit elf Jahren in der Baufirma seines Vaters gearbeitet und dort Steine zu einer Brücke getragen. Von seinem ersten selbstverdienten Geld hat er sich damals Kleidung gekauft.

Foto: Nele Gülck
6 / 11

Heide verreist schon seit ihrer Jugend gerne. Nach der Schulzeit war sie als Au-pair in England und hat dabei auch gleich ihre Sprachkenntnisse verbessert. Anschließend hat sie begonnen, als Sekretärin zu arbeiten. Ihr erstes selbstverdientes Geld hat die heute 76-Jährige damals für eine Reise nach Sizilien ausgegeben. Auch heute ist Heide noch viel unterwegs - Anfang des Jahres reiste sie nach Dubai.

Foto: Nele Gülck
7 / 11

Mohammed lebt in Tostedt und arbeitet dort als Bäcker. Als er jünger war, hat der heute 23-Jährige im Sudan Kleidung verkauft und sich von seinem ersten selbst angesparten Geld ein Motorrad gekauft.

Foto: Nele Gülck
8 / 11

In der iranischen Hauptstadt Teheran hat Boorten nach ihrem Schulabschluss ein Praktikum in einem Architekturbüro gemacht. Von ihrem ersten Gehalt hat sie damals Kleidung für ihre jüngere Schwester gekauft. Heute arbeitet die 32-Jährige als Architektin in Leipzig.

Foto: Nele Gülck
9 / 11

Martin ist 21 Jahre alt, stammt aus Anaheim in Kalifornien und reist aktuell für sechs Wochen durch Europa. Um sich diese Reise finanzieren zu können, hat er vorher als Kassierer in einem amerikanisch-mexikanisch-griechischen Restaurant gearbeitet. Ein Teil seines ersten selbstverdienten Geldes war schon für Schulbücher und Essen draufgegangen.

Foto: Nele Gülck
10 / 11

Als Jugendliche hat Katharina neben der Schule und am Wochenende Erdbeeren auf dem Feld verkauft. Von ihrem ersten Gehalt hat sich die heute 26-jährige Praxismanagerin "einen kleinen Mini-Laptop" gegönnt, um damit schnell online gehen zu können.

Foto: Nele Gülck
11 / 11

Der 31-jährige Masayi hat als Jugendlicher im Autogeschäft seines Vaters beim An- und Verkauf geholfen. Von seinem ersten selbstverdienten Geld hat er Ausflüge von seiner Heimatstadt Kairo aus nach Luxor gemacht. "Ich fand es sehr spannend, diese Stadt kennenzulernen: von den Sehenswürdigkeiten über die Kultur hin zu den Menschen", erinnert sich der heute in Hamburg lebende Fahrradkurier.

Foto: Nele Gülck
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?