Umprogrammiert: Hautzellen zu Blutzellen - DER SPIEGEL
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Umprogrammiert Hautzellen zu Blutzellen

Man nehme eine Hautzelle, programmiere sie zu einer Stammzelle um und repariere damit kaputte Zellen. Science-Fiction? Nicht mehr - die Reprogrammierung war Forschern kürzlich schon gelungen, nun behandelten sie mit diesen Zellen erstmals eine Blutkrankheit - allerdings nur an Mäusen.
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Sichelzellenanämie: Mit Pfeilen gekennzeichnet sind deformierte rote Blutkörperchen.

Foto: Science
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Acht Wochen nach der Behandlung: Das Blutbild der Mäuse hat sich verbessert.

Foto: Science
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Das Prinzip: Hautzellen wurden mit vier Genen zu Stammzellen umprogrammiert. Bei diesen wurde der Gendefekt behoben und aus ihnen Blutvorläuferzellen entwickelt. Diese wurden den Mäusen gespritzt.

Foto: Science / AAAS
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Die kranken Mäuse erholten sich.

Foto: Science
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Reprogrammierung: Erst kürzlich hatten Forscher an menschlichen Zellen bewiesen, dass die Methode funktioniert. Sie hatten Hautzellen zu induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) umgewandelt.

Foto: AP / Shinya Yamanaka
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Bindegewebszellen von Mäusen: Zuerst war das Umprogrammieren bei Mauszellen geglückt, dann auch beim Menschen.

Foto: AP / Shinya Yamanaka
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Mauszellen aus früheren Experimenten: "Das ist ein großer Schritt für die embryonale Stammzellforschung", sagte Jürgen Hescheler von der Universität Köln.

Foto: AP / Shinya Yamanaka
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Pluripotente menschliche Zellen: Die von den Forschern produzierten Zellen zeigten Eigenschaften der begehrten embryonalen Stammzellen - aber ihre Herstellung birgt keine ethischen Konflikte. Bevor man sie am Menschen anwendet, muss noch geklärt werden, ob die iPS-Zellen Krebs auslösen können.

Foto: AP / Shinya Yamanaka
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Shinya Yamanaka: Vier Gene mit Hilfe von Viren in die Zellen eingeschleust

Foto: AP / Shinya Yamanaka
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Stammzellforscher James Thomson: Theoretisch jeder Patient kann mit körpereigenen Ersatzzellen versorgt werden.

Foto: AP / University of Wisconsin-Madison, Jeff Miller
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