Umsiedlung der Deutschbalten Heim ins Reich
Ankunft im "Reich": Zwischenlager für sogenannte "Volksdeutsche" aus den baltischen Ländern im ostpreußischen Bojahren.
Umsiedlung aus Riga: Verladung der verpackten Habe auf einen Lastwagen für den Transport zum Rigaer Hafen.
Gepäcktransport zum Rigaer Hafen: Etwa 50.000 Deutschbalten verließen zwischen 1939 und 1941 Lettland und wurden in Ostpreußen angesiedelt.
Umsiedlung der Deutschbalten: Einschiffung auf die "General Steuben" im Rigaer Hafen. Mit diesem Schiff verließ Brigitte Zimmers Tante Wally 1939 ihre lettische Heimat.
Restaurierte Altstadthäuser in Riga: Restaurierte Häuser an der Maustaru Straße in der Altstadt der lettischen Hauptstadt Riga. Im Hintergrund der Turm der Petrikirche.
Brigitte Zimmer: Die Zeitzeugin auf einem Privatfoto im Alter von 76 Jahren. Als Kind erlebte sie die Umsiedlung der Deutschbalten aus Lettland.
Panorama der Stadt Riga an der Düna: Das ist Riga vom anderen Ufer der Düna aus gesehen, das alte Ordensschloss, die Jakobikirche, die Anglikanische Kirche, der Dom und die Petrikirche (Wahrzeichen der Stadt Riga, die Düna ist hier ca. 1 Kilometer breit. Dieses Bild bot sich uns, als wir bei der Umsiedlung im Oktober 1939 mit der "Gneisenau" die Düna hinunterfuhren.
Brigitte Reckert, 8 Jahre: Es könnte mein Geburtstag am 5. April 1939 gewesen sein, als mein Vater mich fotografierte. Im Oktober 1939 kam dann, für uns überraschend die Umsiedlung - "Heim ins Reich" - mit der alle Deutschbalten mit Schiffen aus ihrer Heimat in den Warthegau geholt wurden (Warthegau war das von Hitler geräumte Polen).