Umstrittene Torentscheidungen - DER SPIEGEL
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Umstrittene Torentscheidungen Phantomtore und immer wieder Wembley

Wembley, und die Phantom-Tor von Thomas Helmer und Stefan Kießling: Schiedsrichter sehen Tore, die keine sind, oder lassen weiterspielen, wenn der Ball hinter der Linie landet. SPIEGEL ONLINE zeigt die umstrittensten Torszenen der Fußball-Geschichte.
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Die Mutter aller umstrittenen Torszenen: Das vermeintliche 3:2 des Engländers Geoff Hurst im Endspiel der Weltmeisterschaft 1966 gegen Deutschland ist ein Mythos der Fußball-Geschichte. Bis heute ist ungeklärt, ob der Ball nach dem Schuss von Hurst an der Unterkante der Latte mit vollem Durchmesser hinter der Torlinie aufspringt. Der deutsche Torhüter Hans Tilkowski schaut sich im Hechten um. Der aserbaidschanische Linienrichter hatte den Ball hinter der Linie gesehen. England wird Weltmeister. Endstand: 4:2.

Foto: DB/ picture-alliance/ dpa
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Die Revanche: 44 Jahre später hat die DFB-Elf das Glück auf ihrer Seite. Kurz nach dem 1:2-Anschlusstreffer der Engländer im WM-Achtelfinale prallt ein Schuss von Frank Lampard von der Lattenunterkante klar hinter der Torlinie auf. Die Unparteiischen um Schiedsrichter Jorge Larrionda aus Uruguay lassen jedoch weiterspielen. Torwart Manuel Neuer reagierte schnell und fischte den Ball aus dem Tor.

Foto: Marcus Brandt/ dpa
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Wieder eine umstrittene Szene mit englischer Beteiligung: Beim letzten Vorrundenspiel der Gruppe D bei der EM 2012 trifft der Ukrainer Marko Devic beim Stand von 0:1 den Ball, der in Richtung Tor segelt. Erst hinter der Linie schafft es Englands John Terry, den Ball aus dem Tor zu schlagen. Schiedsrichter Viktor Kassai lässt die Partie weiterlaufen. Auch der Torrichter reagiert nicht.

Foto: Laurence Griffiths/ Getty Images
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Das hier wurde tatsächlich als Tor gewertet: Beim 5:0-Sieg des MSV Duisburg gegen den FSV Frankfurt in der zweiten Liga am 17. Januar 2010 prallt ein Schlenzer...

Foto: YouTube
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...von Christian Tiffert (links) gegen die Latte, der Ball springt nach Berechnungen des Fernsehsenders "Sky" 1,3 Meter vor der Linie auf. Schiedsrichter Marco Fritz gibt das Tor zum 5:0, weil dies der Assistent anzeigt.

Foto: Roland Weihrauch/ picture alliance / dpa
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Auch hier wird ein Tor gegeben, das keines war: Im Bundesliga-Spiel zwischen Bayern München und dem 1. FC Nürnberg am 23. April 1994 schiebt Thomas Helmer den Ball neben das Tor, das von Andreas Köpke gehütet wird. Schiedsrichter Hans-Joachim Osmers entscheidet nach Befragen seines Linienrichters Jörg Jablonski trotzdem auf Tor zum 1:0 für die Münchner. Nürnberg protestiert mit Erfolg, das Wiederholungsspiel gewinnen die Bayern 5:0.

Foto: Bongarts/ Bongarts/Getty Images
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Und nun wieder ein Phantom-Tor! Im Spiel von Bayer Leverkusen gegen Hoffenheim köpfte Stefan Kießling neben das Gehäuse, doch durch ein Loch im Netz schlüpfte der Ball ins Tor. Schiedsrichter Felix Brych gab den Treffer. Auch 1899 hat bereits Protest eingelegt.

Foto: Simon Hofmann/ Bongarts/Getty Images
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