Umwelt: Klimaschutz mit Electrotango - DER SPIEGEL
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Umwelt Klimaschutz mit Electrotango

Sie kommen und sie kaufen: Im Netz organisieren sich Kunden zum Blitzeinkauf in bestimmten Geschäften, um damit die Inhaber zu mehr Umweltschutz zu bewegen. Carrotmob heißt das Vorgehen der kritischen Konsumenten, das inzwischen weltweit Nachahmer findet.
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Teilnehmer des ersten Bonner Carrotmobs: Die Nichtregierungsorganisation hatte den 24. Oktober zum "International day of Climate Action" ausgerufen - dem nach eigenen Angaben Menschen in 181 Ländern auf 5200 Veranstaltungen folgten.

Foto: Matthias Lauerer
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Eine davon war das Zusammentreffen im Bonner Bioladen. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein zufällig zusammengekommener Haufen an überzeugten Bioladen-Käufern, ist tatsächlich eine neue Form von Verbraucherprotest.

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Unter dem Namen Carrotmob schließen sich Kunden gezielt zusammen, um Geschäfte und Läden zu unterstützen, die sozialverträglich und ökologisch handeln. "Wir drehen das Prinzip des Boykotts um und belohnen Geschäfte, die bereit sind, etwas positiv zu verändern", heißt es dazu etwa auf der Seite des Carrotmob Berlin.

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Dazu verabreden sich die Kunden im Internet zu einem bestimmten Tag und einer bestimmten Uhrzeit in einem bestimmten Geschäft, um dort einzukaufen. Im Gegenzug setzt der Besitzer einen Teil des eingenommenen Geldes zum Beispiel für den ökologische Umbau ein.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?