Umweltsünder Die Privatjet-Setter
Den hämischen Spitznamen "Emissions Impossible" soll Tom Cruise, hier mit Gattin Katie Holmes, nicht umsonst tragen: Er unterhält laut Medienberichten drei Privatjets.
Auch John Travolta, der öffentlich gern für ökologische Verantwortung plädiert, hat einiges auf dem Kerbholz: Der CO2-Ausstoß, den der passionierte Pilot erzeugt, soll hundertmal so hoch sein wie der eines Durchschnittsbürgers.
Extrem schlechte Presse bedeutete es für Madonna, die sich gern als Öko-Ritterin geriert, als man ihr nachsagte, 120.000 Dollar jährlich für extra abgefülltes Kabbalah-Wasser auszugeben.
Bugatti Veyron, Ferrari, Rolls-Royce Phantom: So lauten die Ökosünden des britischen Musikproduzenten und Mulitmillionörs Simon Cowell. Erschwerend für seinen ökologischen Fußabdruck kommt hinzu, dass er ständig im Privatjet zwischen den USA und Großßbritannien hin- und herfliegt.
Die umweltpolitisch aktive Barbra Streisand, deren Interesse an Naturschutz laut eigenem Bekunden durch die Katastrophe von Tschernobyl geweckt wurde, gibt angeblich 22.000 Dollar jährlich für die Bewässerung ihrs Rasens in Malibu aus.
Dem amerikanischen Übervater des Umweltschutzes, Nobelpreisträger Al Gore, machten Ökologen die Hölle heiß, als vor einigen Jahren bekannt wurde, dass sich der Stromverbauch seines Anwesens auf bombastische 221.000 Kilowattstunden jährlich belief.
Nicolas Cage lebte bis zur Finanzkrise auf großem Fuß - der Star, der für viele Umweltprojekte spendete, soll ein Dutzend Häuser und zwei Inseln sein eigen genannt haben, sowie eine Sammlung von Luxuskarossen.
Selbst Großbritanniens umweltbewusster Thronfolger und Öko-Unternehmer Prince Charles ist vor dauernder Kritik nicht gefeit: Vor allem seine Auslandsreisen schlagen CO2-ausstoßtechnisch zu Buche.