Unbekannte aus der Tiefe Kalmare und Tintenfische
Krake im kalifornischen Santa Monica Pier Aquarium: Überflutung nach nächtlicher Bastelaktion
Krake im Exotarium im Zoo von Frankfurt (November 2005): Die Weichtiere sind äußerst intelligent - und geschickt.
Kolosskalmar: 450 Kilogramm schwer, rund zehn Meter lang - das Tier von der Art Mesonychoteuthis hamiltoni fingen neuseeländische Fischer im Rossmeer vor der Antarktis.
Beifang: Eigentlich wollten die Fischer mit Langleinen Seehechte fangen. Doch aus der Tiefe zogen sie auch einen Kolosskalmar empor. Er lebte noch, als er an die Oberfläche kam und knabberte an einem Fisch, der an der Leine hing.
Museumsstück (2006): Mit 8,62 Metern ist "Archie" einer der größten Kalmare, die jemals in einem Stück gefangen wurden. Im Frühjahr 2006 kam der Meeresriese, der seinen Spitznamen seiner lateinischen Bezeichnung Architeuthis dux verdankt, ins Londoner Natural History Museum - gut konserviert in einem gläsernen Tank.
Forscher als Fänger (2005): Tsunemi Kubodera, Zoologe des Nationalen Zoologischen Museums in Tokio, präsentiert einen in Formalin eingelegten Riesentintenfisch. Der japanische Wissenschaftler sucht seit Jahren nach Tieren, die Menschen früher nur aus Geschichten über Tiefseemonster kannten.
Trophäe: Forscher Kubodera mit dem gefangenen Riesentintenfisch, der rund dreieinhalb Meter lang und 50 Kilogramm schwer war
"Tiefseemonster" an der Angel: Erstmals haben Forscher im Dezember 2006 einen lebendigen Riesentintenfisch gefangen und dabei gefilmt. Die Aufnahmen stammen aus dem Nordpazifik, etwa 1000 Kilometer südlich von Tokio.
Riese aus der Tiefe: Der Riesenkalmar ging rund 640 Meter unter der Wasseroberfläche an den Haken.
Toter Koloss: Im September 2003 wurden drei Architeuthis dux an der Küste Nordspaniens angespült. Dieses Exemplar wog rund 85 Kilogramm und maß zehn Meter.