Nach Unfalltod von Paul Walker Ein Zeichen setzen
Tausende von Fans versammeln sich an der Unfallstelle im kalifornischen Santa Clarita, wo US-Schauspieler Paul Walker verunglückte.
Am 30. November war Walker hier zusammen mit seinem Freund, dem Rennfahrer Roger Rodas, ums Leben gekommen.
Besucherinnen einer Trauerfeier für Paul Walker in Santa Clarita, Kalifornien: Auch Wochen nach dem Unglück ist die Trauer unter den Fans groß.
Einige Aktivisten haben jetzt eine Online-Petition geschaltet, mit der sie für die Umbenennung der Straße werben, auf der Walker zu Tode kam.
Fans hatten die Veranstaltung im Internet organisiert. Tausende kamen - unter anderem auch Liebhaber von schnellen Sportwagen.
Walker war mit den "Fast & Furious"-Filmen berühmt geworden. Darin geht es um illegale Autorennen mit getunten Sportwagen.
Die "Hercules Avenue" soll in Zukunft "Walker/Rodas Memorial Way" heißen. Mehr als 1785 Menschen unterzeichneten den Aufruf - doch die Anwohner sind strikt gegen eine Umbenennung.
Walker habe sich nie für die Gemeinde engagiert, so ihr Argument. In "The Fast and the Furious" spielte Walker den verdeckten Ermittler Brian O'Connor. Der siebte Teil der Filmreihe soll am 10. April 2015 in die US-Kinos kommen.
Walker starb bei einem Unfall in einem Porsche Carrera GT. Am Steuer saß sein Freund Roger Rodas, ein Rennfahrer.
Als die Polizei zum Unfallort kam, stand der Porsche bereits in Flammen. Die Ermittler dementierten Berichte, denen zufolge dem Unfall ein illegales Rennen vorausgegangen sein könnte.