Manaslu-Lawinenunglück Rettungsaktion in eisiger Höhe
Helikopterstart auf 6400 Metern Höhe: Nach der verheerenden Lawine am Manaslu wurden Tote und Verletzte per Hubschrauber nach Katmandu gebracht.
Die Lawine war über mehr als tausend Höhenmeter herabgedonnert - das Camp 3, an dem etwa 30 Bergsteiger übernachteten, wurde komplett verwüstet.
Bergsteiger am Unglücksort: Im Schlafsack wurden sie von der Lawine überrascht, viele mussten zunächst ihre Schuhe und Handschuhe suchen.
Extremskifahrer Benedikt Böhm: Der Bayer war als einer der Ersten am Unfallort und half den Verletzten. Auch seinen Freund...
...Glen Plake, einen bekannten US-Skifahrer, entdeckte er zwischen den Schneemassen.
Hilfe im Morgengrauen: Zunächst waren Stirnlampen zu sehen und Schreie zu hören - auch auf Deutsch.
Suche nach Überlebenden: Zum Glück war der Morgen nach der Lawine ungewöhnlich klar - das half bei den Rettungsarbeiten.
Trost spenden am Berg: Ein Bergsteiger spricht mit einem der Verletzten, während sie auf den Hubschrauber warten.
Italienischer Bergsteiger Silvio Mondinelli in Katmandu: Er überlebte das Bergunglück, sein...
...Kletterpartner Alberto Mariano dagegen kam ums Leben. In Katmandu wurde er per Feuerbestattung beigesetzt.
Überlebende Bergsteiger Mondinelli (l.) und Christan Gobbi: Acht Todesopfer sind bislang bestätigt, für drei weitere vermisste Bergsteiger dürfte es jedoch keine Hoffnung mehr geben. Damit ist der Lawinenunfall eines der verheerendsten Bergunglücke der vergangenen Jahre.