Unheimliches Verschwinden: Der Fall Maddie - DER SPIEGEL
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Unheimliches Verschwinden Der Fall Maddie

Im Fall Madeleine McCann strebt Scotland Yard neue Untersuchungen an. Die Ermittler wollen etwa 40 "Personen von Interesse" überprüfen - und zum Verschwinden des kleinen Mädchens in Portugal befragen. Sie vermuten, dass Maddie noch leben könnte.
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Die britische Polizei Scotland Yard gibt im Fall Maddie auch nach sechs Jahren nicht auf: Hier ist eine Computersimulation zu sehen, die die Ermittler vor einem Jahr veröffentlichten. So könnte das Mädchen ihrer Ansicht nach im Jahr 2012 ausgesehen haben.

Foto: REUTERS/Metropolitan Police
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Gerry und Kate McCann im August 2007 im portugiesischen Praia da Luz: Die Eltern der am 3. Mai 2007 verschwundenen Maddie hoffen, dass ihr Kind noch am Leben ist.

Foto: STRINGER/ AFP
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In dieser Ferienanlage an der Algarve verbrachten die McCanns damals ihren Urlaub.

Foto: PAULO DUARTE/ AP
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Der Fall erregt weltweit Aufsehen. Zahlreiche Prominente, darunter Fußballstar David Beckham und Bestseller-Autorin Joanne K. Rowling, unterstützen die McCanns.

Foto: STR/ REUTERS
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Kate und Gerry McCann am Strand in Portugal im Mai 2007: Das Ärzte-Ehepaar wandte sich von Anfang an an die Öffentlichkeit, um die Suche nach Maddie voranzutreiben.

Foto: STR/ REUTERS
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Knapp vier Wochen nach Maddies Verschwinden segnet Papst Benedikt XVI. ein Foto des Mädchens auf dem Petersplatz in Rom.

Foto: A1809 epa ansa Osservatore Romano / Ho / dpa
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Immer wieder melden sich Zeugen, die Maddie in allen möglichen Ländern der Welt gesehen haben wollen: in Belgien, Bosnien, Marokko. Stets war es Fehlalarm. Dieses Foto einer Touristin macht im September 2007 weltweit Schlagzeilen. Doch alle Hoffnung auf ein Lebenszeichen ist umsonst: Das Kind auf dem Bild ist die Tochter eines marokkanischen Olivenbauers.

Foto: epa efe Segimundo Navarro/ picture-alliance/ dpa
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Die Familie zeigt in der Folge häufig neue Bilder und Videos von Maddie - so wie dieses, das im Dezember 2008 veröffentlicht wurde. Zu sehen ist Maddie mit ihren jüngeren Geschwistern, den Zwillingen Sean und Amelie.

Foto: AFP
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Nach knapp vier Monaten dreht sich in Portugal die Stimmung: Die Ermittler stufen erst Kate und später auch Gerry McCann als verdächtig ein. Es wurde öffentlich wild spekuliert: Die McCanns hätten Maddie versehentlich getötet und die Leiche anschließend verschwinden lassen, lautet eine Theorie. Hier ist die Mutter am 7. September 2007 auf dem Weg zur Polizei zu sehen.

Foto: MIGUEL ANGEL MORENATTI/ AP
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Die McCanns bestritten die Vorwürfe.

Foto: JOSE MANUEL RIBEIRO/ REUTERS
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Am 9. September 2007 kehrten sie nach England zurück. Bei ihrer Abreise aus Praia da Luz wurden die Eltern von Journalisten belagert.

Foto: RUI VIEIRA/ ASSOCIATED PRESS
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Internationale Suche: Im Juni 2007 zeigen die Eltern der vermissten Maddie bei einer Pressekonferenz in Berlin ein Bild ihrer Tochter.

Foto: dapd
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Im Herbst 2008 stellt die portugiesische Polizei die Ermittlungen ein. Für eine Anklage reichen die Erkenntnisse nicht aus. Im Abschlussbericht bleibt offen, ob Maddie entführt oder getötet wurde. Die McCanns (hier im Mai 2008) engagieren private Ermittler.

Foto: Steve Parsons/ AP
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Mehrfach werden Phantombilder veröffentlicht, die mutmaßliche Entführer zeigen sollen und nach Augenzeugenschilderungen erstellt wurden. Dieses Bild wurde im Mai 2009 veröffentlicht. Der Verdächtige soll einer britischen Frau zufolge die Ferienanlage beobachtet haben, aus der Maddie im Mai 2007 verschwand. Doch alle Maßnahmen bleiben ohne Erfolg.

Foto: AFP/ Channel4
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Im November 2009 veröffentlichen Maddies Eltern dieses Bild. Die Simulation soll zeigen, wie Maddie aussehen könnte, wenn sie in Nordafrika gefangengehalten würde: stark gebräunt und mit dunklen Haaren. Mögliche Enführer könnten dem Mädchen die Haare gefärbt haben, um es so aussehen zu lassen wie andere Kinder in Marokko oder Tunesien, schreibt die Boulevardzeitung "The Sun" unter Berufung auf Ermittler.

Foto: A2800 epa Ceop/ dpa
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Trotz aller Bemühungen ist Maddie bislang verschwunden.

Foto: A3126 epa Lusa Ho/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?