Jura-Studenten im Knast Wegsperren, für drei Nächte
Ausgeblichene Bettwäsche, karges Essen, strenger Geruch: Anwälte und Richter wissen oft nicht, wie sich das Leben hinter Gittern wirklich anfühlt. Siebzig Jura-Studenten und Professoren wollten das ändern und haben sich für einige Tage selbst eingesperrt - und waren überrascht, wie hart das Gefängnis ist.
Willkommen im Knast: "Wenn die Tür zugeht, merkt man schon deutlich, wie klein die Zelle ist", sagt Jura-Studentin Carolina, 23. Sie macht mit bei dem Praxis-Experiment von...
Foto: Ingo Wagner/ dpa
...etwa 70 Studenten und Professoren der Rechtswissenschaft, die einige Tage in einem stillgelegten Gefängnis verbringen. mehr...
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Doktorand hinter Gittern: Dennis, 27, sagt, er erlebe die Routine, die Langeweile, die Einsamkeit, die das Leben im Gefängnis präge.
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Leben auf acht Quadratmetern: "Es ist nicht Wasser und Brot, aber auch kein kulinarischer Höhepunkt und vor allem etwas wenig", klagt Dennis über das Essen.
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"Vollzug light": Seit Ende März ist der mehr als 150 Jahre alte Knast geschlossen, die Studenten leben also nicht zusammen mit echten Häftlingen.
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