Uno-Drogenbericht: Süchtige Welt - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Uno-Drogenbericht Süchtige Welt

Die Drogen-Experten der Uno zeichnen ein paradox anmutendes Bild. Einerseits sei die Lage weltweit relativ stabil - andererseits bedroht vor allem eine Schwemme billigen Heroins aus afghanischem Opium die Welt
1 / 8

Heroin-Konsument (in Iran): Die Drogen-Experten der Uno zeichnen ein paradox anmutendes Bild. Einerseits sei die Lage weltweit relativ stabil - andererseits bedroht vor allem eine Schwemme billigen Heroins aus afghanischem Opium die Welt

Foto: AFP
2 / 8

Süchtige Welt: So sieht die Uno den Drogenkonsum in der Welt. Von den beinahe 6,5 Milliarden Erdenbürgern sind über vier Milliarden im Alter zwischen 15 und 64 Jahren. Knapp fünf Prozent davon nehmen mindestens einmal im Jahr Drogen (gelber Kreis), über zweieinhalb Prozent (oranger Kreis) gar monatlich. 25 Millionen Menschen weltweit oder 0,6 Prozent der 15- bis 64-Jährigen bescheinigt die Uno einen "problematischen Drogenkonsum" - also einen, mit dem die Menschen ihre Gesundheit zugrunderichten

Foto: UNODC
3 / 8

Süchte weltweit: Die Karte zeigt an, welchen Anteil Opiate (rot), Cannabis (gelb), Kokain (grün), Ampethamine (schwarz) und andere (grau) Suchtmittel am schwer gesundheitsschädlichen Konsum in den einzelnen Weltregionen haben sollen - die Autoren des Reports leiten diese Zahlen aus der Anzahl von Patienten in Drogentherapieprogrammen ab.

Foto: UNODC
4 / 8

Beschlagnahme (2005): Die Kugeln auf der Weltkarte stehen für das Volumen beschlagnahmten Heroins und Morphiums (die Zahlen geben den Umfang in Tonnen an), die Färbung der Kugeln steht für den Trend zum Vorjahr: Zuwächse sind rot, Abnahmen grün eingefärbt. Die Pfeile zeigen die Schmuggelrouten an (schwarze Pfeile: Hauptroute, graue Pfeile: Nebenrouten). Nur hellbraun schraffierte Länder haben der UNODC zwischen 2001 und 2005 keine Beschlagnahmung von Heroin und Morphium gemeldet

Foto: UNODC
5 / 8

Quelle Afghanistan: Viele Provinzen des gebeutelten Landes seien praktisch drogenfrei, betont die UNODC (weiß). Doch besonders die Provinz Helmand im Südwesten und die anderen grün eingefärbten Gebiete sind die Heimat unzähliger Mohnplantagen, aus denen der Grundstoff für Heroin gewonnen wird

Foto: UNODC
6 / 8

Volksdorge Koks: Die Weltkarte zeigt die Veränderung im Kokainkonsum zum Vorjahr. Die Färbung reicht von dunkelrot (starke Zunahme) bis dunkelgrün (starke Abnahme). Aus weiß eingefärbten Ländern lagen keine Angaben vor. Die Jahreszahlen bezeichnen das jeweils letzte Jahr, für das Daten vorlagen - insofern ist der Trend zwischen den einzelnen Ländern nicht immer vergleichbar

Foto: UNODC
7 / 8

Kokainschmuggel (2005): Zuwächse sind rot, Abnahmen grün eingefärbt. Die Pfeile zeigen die Schmuggelrouten an (schwarze Pfeile: Hauptroute, graue Pfeile: Nebenrouten). Nur hellbraun schraffierte Länder haben der UNODC zwischen 2001 und 2005 keine Kokain-Beschlagnahmung gemeldet. Während der Konsum in den USA demnach zurückgeht, nimmt er in Europa stark zu, melden die Drogenexperten

Foto: UNODC
8 / 8

Kokainkonsum: Von der Schickeria- zur Jedermanndroge - schon die europäische Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) hatte im November davor gewarnt, dass Kokskonsum in breiten Gesellschaftschichten zur Normalität werde

Foto: DDP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?