Uno warnt vor Waffenexporten aus Libyen - DER SPIEGEL
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Uno Waffenbasar Libyen

Die Vereinten Nationen sind alarmiert wegen der großen Zahl von Waffenexporten aus Libyen. Das nordafrikanische Land liefert nach Uno-Angaben Sprengstoff, Munition, Granaten, schwere und leichte Waffen in Konfliktstaaten wie Syrien und Mali - und das trotz bestehenden Embargos.
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Bewaffnete syrische Rebellen (Archivbild vom April 2012): Libyen ist laut der Uno nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi zum großen Waffenlieferanten für Konfliktherde wie Mali und das Bürgerkriegsland Syrien geworden.

Foto: AFP
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Kisten voller Munition mitten in der Wüste: Dies ist ein Waffenlager von Muammar al-Gaddafi. Das Foto wurde am 26. Oktober 2011 aufgenommen, 100 Kilometer südlich von Sirt. Zu diesem Zeitpunkt tobte der libysche Bürgerkrieg seit Monaten. Gaddafi war schon tot. Doch niemand stellte die Waffen sicher.

Foto: David Sperry/ AP
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Libysche Rebellen plündern ein erobertes Lager von Muammar al-Gaddafi. Manche der Waffen fanden ihren Weg auf den Schwarzmarkt. Oft blieben Arsenale unbewacht, so dass sich Waffenhändler und radikale Gruppen bedienen konnten.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Die Miliz "Islamischer Dschihad" bei einer Parade im Oktober 2012 im Gaza-Streifen. Einer der vermummten Kämpfer im Hintergrund hält ein Gewehr, das die radikalislamistische Gruppe zuvor nicht besaß. Es ist das russische "AK 103", ein vergleichsweise seltenes Modell. Zu den wenigen Armeen, die es besaßen, gehörte die Truppe unter Muammar al-Gaddafi.

Foto: ? Ahmed Zakot / Reuters/ REUTERS
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Zwei Kämpfer des "Islamischen Dschihad" zeigen sich im November 2012 mit dem "AK 103". Die Gewehre stammen wahrscheinlich aus dem Arsenal Gaddafis und kamen über Ägypten und den Sinai nach Gaza.

Foto: SAID KHATIB/ AFP
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Auch in Libyen selbst wurden Gaddafi-Waffen eingesetzt - etwa im September 2012 bei dem Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi. Dabei kamen US-Botschafter Christopher Stevens und drei weitere Menschen ums Leben.

Foto: ESAM OMRAN AL-FETORI/ REUTERS
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Malische Soldaten inspizieren Waffen und anderes Gerät, das den radikalislamistischen Rebellen abgenommen wurde. Im Norden Malis hatten sich Tuareg-Kämpfer und Dschihadisten ausgebreitet - frisch gerüstet aus den Waffenlagern Gaddafis.

Foto: STR/ AP/dpa
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Während der Geiselnahme auf dem Gasfeld von Amenas in Algerien machte ein Gefangener dieses Bild von den Geiselnehmern. Die Waffe in der Hand des Vermummten in Uniform ist wahrscheinlich eine "AK 103". Die Sicherheitskräfte beendeten die Geiselnahme blutig. Die USA erklärten später, die Geiselnehmer hätten Gaddafi-Waffen eingesetzt.

Foto: REUTERS/ Kyodo
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