Unruhen in Arabien Proteste nach Freitagsgebeten
Kundgebung in Jemens Hauptstadt Sanaa: Tausende Regierungsgegner demonstrieren am Freitag gegen Präsident Ali Abdullah Salih.
Leichenzug als Demonstration: Jemenitische Regierungsgegner begleiten den Sarg des vergangene Woche bei Unruhen getöteten Mujahed Abdul Haq (auf dem Poster rechts abgebildet).
Gebete für Opfer: Die Regierungsgegner in Jemen haben den Sarg eines weiteren Opfers der Unruhen in der vergangenen Woche, Mohammed Ahmed, während der Freitagsgebete in ihrer Mitte.
Bejubelter Ex-Feind: Dieser jemenitische Soldat, der zu den Gegnern des Präsidenten Salih übergelaufen ist, wird von der Menge gefeiert.
Überläufer und Einheizer: ein zu den Regierungsgegnern übergelaufener Soldat inmitten der Demonstration in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa
Anhänger des jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih schwenken auf einem Straßenwegweiser die Landesfahne. Der Präsident hat mittlerweile vor Tausenden Anhängern seinen Rückzug angedeutet; erste Gespräche mit dem abtrünnigen General Ali Muhsen al-Ahmar sind aber offenbar gescheitert.
Proteste auch in Syrien: Nahe der Stadt Daraa sammeln sich Hunderte Regimegegner zu einem Protestmarsch. Bei Demonstrationen in Daraa sind in den letzten Tagen Hunderte Demonstranten zu Tode gekommen.
Regimegegner mit Nationalfahne: In einem Konvoi fahren Demonstranten in Richtung Daraa - die Stadt liegt etwa 120 Kilometer südlich der syrischen Hauptstadt Damaskus. Nach Angaben von Augenzeugen eröffneten Sicherheitskräfte das Feuer auf die Teilnehmer, als der Demonstrationszug in Richtung Stadt zog. Mehrere Menschen wurden getötet, genauere Zahlen lagen zunächst nicht vor.
Assad-Anhänger in Damaskus: Auch die Unterstützer der Regierung schwenken die syrische Nationalflagge.
Proteste in Bahrain: Hunderte Regierungsgegner auf einer Kundgebung in der Stadt Karzakan. Die Opposition - zumeist Schiiten - wollte am Freitag Massenproteste organisieren, die Sicherheitskräfte konnten diese aber durch Straßensperren und massivem Polizeiaufgebot verhindern.
Schiitinnen im bahrainischen Karzakan: Die Regimegegnerinnen riefen "Nieder mit Hamad", gemeint ist der König von Bahrain, Hamad Bin Issa Al Chalifa.